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Wir haben einen Choreografen von den Tanztheatertagen zu Gast, berichten über Vegetarismus in der Religion und vieles mehr!

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Direkt berichtet vom ersten Forschungszentrum für Depression und informiert zum restaurierten Mendebrunnen auf dem Augustusplatz.

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TV-Moderator und Fast-Schon-Fußball-Profi Kai Pflaume erzählt uns, warum er für RB Leipzig jubelt und Promis in Honigtöpfe hüpfen lässt.

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Nachrichten vom 01.10.2014

2014

Die Stadt Leipzig plant eine weitere Notunterkunft für Asyl-Suchende in der Riesaer Straße. Das teilte die Stadt heute mit. Bereits bis Ende des Jahres soll die Notunterkunft in Betrieb gehen und 60 Asyl-Suchenden Platz bieten. Nach Umbauarbeiten soll die Kapazität dann auf 200 Plätze steigen. Eigentlich hatte sich die Stadt Leipzig für die sogenannte dezentrale Unterbringung entschieden, also in Wohnungs-ähnlichen Unterkünften über die ganze Stadt verteilt. Allerdings kommen derzeit deutlich mehr Flüchtlinge nach Leipzig als geplant, weshalb die Notunterkunft jetzt kurzfristig helfen soll. Die Stadt plant eine Anmietung für maximal drei Jahre.
01.10.2014 - 16:45
Bis zum Jahr 2017 dürfen in Sachsen 15.000 Tonnen AKW-Bauschutt entsorgt werden. Das ergab sich aus der Antwort des sächsischen Umweltministeriums auf eine Anfrage der Grünenfraktion im Landtag. Insgesamt drei Deponien in Sachsen nehmen derzeit Bauschutt aus dem Abriss alter Atomkraftwerke auf. Zusammen dürfen die drei Deponien bis 2017 nun bis zu 15.000 Tonnen des Bauschutts aufnehmen. Ob sie so viel auch einlagern, kann jede Deponie selbst entschieden. Eine davon liegt in Cröbern im Landkreis Leipzig. Seit 2012 dürfen dort jährlich bis zu 1000 Tonnen AKW-Bauschutt deponiert werden. Die Grünen kritisieren die neuerliche Genehmigung. Sachsen stärke so seinen Ruf als „williges Müllimportland“. Ein Experte des Ökoinstituts in Darmstadt schätze im Gespräch mit mephisto 97.6 den Bauschutt als ungefährlich ein.
01.10.2014 - 16:41
Die Landesdirektion Sachsen hat den Widerspruch der Leipziger Bürgerinitiative „Privatisierungsbremse“ abgelehnt. Das bestätigte die Landesdirektion auf Nachfrage von mephisto 97.6. Die Bürgerinitiative fordert erschwerte Rahmenbedingungen für den Verkauf von städtischen Betrieben. Der Stadtrat hatte im Januar eine entsprechende Petition mit einfacher Mehrheit abgelehnt. Die sächsische Gemeindeordnung sieht vor, dass nur in Ausnahmen eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig ist. Diese Ausnahme sieht die Bürgerinitiative beim Thema „Privatisierung“. Der Sprecher der Landesdirektion, Ingolf Ulrich, begründete im Interview mit mephisto 97.6 die Entscheidung: „Die Landesdirektion Sachsen hat im Rahmen der Widerspruchsprüfung festgestellt, dass ein Beschluss über die Privatisierung städtischen Eigentums nicht so diesen Ausnahme-Fällen gehört.“ Die Bürgerinitiative hatte bereits im Vorfeld angekündigt, gegen die Entscheidung Klage einlegen zu wollen.
01.10.2014 - 16:44
Ein Riss in der Oberleitung hat am Mittag für Probleme im Straßenbahnverkehr gesorgt. Wie die Leipziger Verkehrsbetriebe mitteilten, sei zunächst eine Oberleitung auf der Karl-Liebknecht-Straße gerissen. Daraufhin seien die Tram-Linien 10 und 11 umgeleitet worden. Infolge sei es zu einem Stromausfall am Wilhelm-Leuschner-Platz gekommen. Hier waren die Linien 2, 4, 9 und 14 betroffen. Nach kurzer Reparatur sei der Schaden behoben worden. Dennoch könne es noch immer zu Verzögerungen kommen.
01.10.2014 - 17:28
Studenten der Universität Leipzig können ab heute das komplette Netz des Mitteldeutschen Verkehrsbundes (MDV) nutzen. Dazu ist lediglich ein aktueller Studentenausweis mit Aufdruck des heute startenden Wintersemesters nötig. Das Ticket ist seit diesem Semester in den Semesterbeitrag integriert. Anfang des Jahres hatte es eine Abstimmung des Studierendenrates gegeben. Darin konnten sich die Studenten der Universität Leipzig entscheiden, ob sie das alte Modell beibehalten wollten oder das neue, verpflichten Semesterticket bevorzugten. Mehr als 60 Prozent der Umfragenteilnehmer hatten sich für das neue MDV-Ticket entschieden.
01.10.2014 - 16:43