Nachrichten vom 30.10.2014

2014

Im Leipziger Stadtzentrum ist eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge geplant. Nach eigenen Angaben hat die Stadt zu diesem Zweck das Gebäude in der Johannisgasse 26 für fünf Jahre angemietet. Es war zuvor von der Universität genutzt worden. Der Eigentümer soll es nun umgestalten. Geplant sei bis Ende dieses Jahres Raum für rund 200 Flüchtlinge zu schaffen. Insgesamt rechnet die Stadt mit mehr als 1.400 Flüchtlingen, die nach Leipzig kommen werden. Geplant war die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen. Um den Flüchtlingsstrom auffangen zu können, sei zusätzlich eine zentrale Unterbringung in einem Heim notwendig.
30.10.2014 - 18:49
Beim Mitgliedervotum der SPD zum Koalitionsvertrag sind fehlerhafte Stimmzettel verschickt worden. Wie die Partei bestätigte, sind die rund 4.400 Parteimitglieder bereits über den Fehler informiert worden. Die Farbe eines Briefumschlags sorgt für Furore. Die SPD-Parteimitglieder bekamen Anfang der Woche per Post die Unterlagen zur Abstimmung über den Koalitionsvertrag zugesandt. Sie sollen nicht nur für oder gegen eine Koalition mit der CDU stimmen, sondern auch eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnen und zurückschicken. Wegen des Wahlgeheimnisses müsse diese in einem getrennten Umschlag abgeschickt werden. Die vorgesehene Farbe dieses Umschlags war blau. Auf dem Stimmzettel stehe jedoch, dass die Erklärung in den beigelegten roten Umschlag gehöre. Die Parteimitglieder seien über den Fehler informiert worden. Das Votum sei trotz Farbfehler gültig.
30.10.2014 - 18:48
In Leipzig ist die Zahl der Ausbildungsstellen gestiegen. Das ging aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Rund 2.500 Ausbildungsplätze wurden ausgeschrieben. Das sind knapp sieben Prozent mehr als im Jahr 2012/13. Auch die Nachfrage an Ausbildungsstellen ist gestiegen. Verglichen mit dem vergangenen Jahr um rund 3 Prozent. Damit gibt es in Leipzig knapp 2.900 Ausbildungssuchende. Die beliebtesten Berufsbilder waren erneut die Bereiche Verkauf und Lagerwirtschaft, sowie Bürokaufmann.
30.10.2014 - 18:31
Die Stadt Grimma bittet nach der Schließung von MWL Apparatebau die sächsische Regierung um Hilfe. Nach eigenen Angaben befürchtet die Stadt, dass die in der Region ansässigen Zulieferer durch die Schließung ebenfalls bedroht sind. Um nach Lösungen zu suchen, habe der Oberbürgermeister von Grimma heute zu einer Gesprächsrunde geladen. MWL Apparatebau stellt Anlagen für die chemische Industrie her. Am Montag hatten die 140 Beschäftigten von MWL ihre Kündigung erhalten. Grund für die Schließung soll der Stadt Grimma zufolge ein weltweiter Einbruch der Aufträge sein.
30.10.2014 - 18:30