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Sa 13.02.

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Die nächste Sendung gibt es wieder am Montag um 10 Uhr mit unserem Vormittagsmagazin Faustschlag.

Nachrichten vom 12.02.2016

2016

Leipzig und Halle wollen bei der Braunkohleförderung enger zusammenarbeiten. Einen solchen Beschluss haben heute Oberbürgermeister Burkhard Jung und der Landrat des Saalekreises unterzeichnet. Unter anderem soll das Kraftwerk in Leipzig erhalten bleiben, da es 60 Prozent des Fernwärmebedarfs der Stadt deckt. Der Landesvorsitzende der Grünen, Jürgen Kasek, kritisierte unterdessen den Beschluss. Braunkohleenergie habe keine Zukunft. Jetzt werde für die Wirtschaft versucht darzustellen, dass mit der Kohle weiter gearbeitet werden solle. Eigentlich sei aber klar, dass das Land aus der Braunkohle raus müsse. Sonst könne das Ziel der Pariser Klimakonferenz nicht erreicht werden. Kasek sagte weiter, die Investition in Braunkohle sei ein Rückschritt. Kein anderes Bundesland halte so verbittert an der Kohle fest, wie Sachsen. Deutschland will bis 2022 aus der Kernenergie aussteigen. In Sachsen sollen die Kohlekraftwerke über diese Zeit hinaus die Grundversorgung sichern.
12.02.2016 - 17:36
Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen (VdW) möchte Flüchtlinge bei der Integration unterstützen. Dafür plant der Interessenverband laut eigenen Angaben ein Qualifikationsprogramm. Unter dem Motto „Integration durch Beschäftigung" könnten Mitgliedsunternehmen des VdW Sachsen künftig Flüchtlinge unterstützen. Insgesamt sechzig Personen sollen einen Sprachkurs und eine handwerkliche Ausbildung erhalten. Eine der Voraussetzungen für Teilnehmer wäre eine Bleibeperspektive von zwei Jahren. Noch steht nicht fest, ob und wann das Projekt starten wird. Denn der Verband fordert dafür unter anderem öffentliche Fördermittel. Sollte das Integrationsprogramm starten, könnten möglicherweise auch Flüchtlinge in Leipzig profitieren. Denn die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft ist eines der größten Mitglieder des VdW Sachsen.
12.02.2016 - 18:08
Unbekannte haben in Connewitz rechtsextreme Drohungen auf Schaufensterscheiben geschrieben. Nach Angaben der Polizei sind ein Gothicladen und ein Tatoostudio betroffen. Auf den Scheiben war auf Englisch geschrieben: "Wir kommen zurück, um die Scheiben noch einmal zu zerstören", sowie die Zahl 18. Sie steht in rechtsextremen Kreisen für die Initialen Adolf Hitlers. Polizei und Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen.
12.02.2016 - 17:35
Der gewaltsame Tod eines syrischen Flüchtlings wird das Landgericht Leipzig weiter beschäftigen. Wie das Gericht mitteilte, hat der Anwalt des Angeklagten Berufung eingelegt. Der Fall wird nun neu aufgerollt. Der mutmaßliche Täter ist ebenfalls syrischer Flüchtling. Die beiden Männer waren im Juli 2015 in einen Streit geraten. In dessen Verlauf stach der mutmaßliche Täter mit einem zerbrochenen Glas auf das Opfer ein. Das Landgericht Leipzig hatte ihn Anfang des Jahres zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.
12.02.2016 - 17:33
RasenBallsport Leipzig bestreitet am Abend gegen den FC St. Pauli das Topspiel der zweiten Fußballbundesliga. Der Tabellenvierte aus Hamburg empfängt den Spitzenreiter RB im Millerntor-Stadion. Vor der Partie wollen beide Vereine ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass setzen. Dafür werden Verantwortliche beider Clubs eine gemeinsame Erklärung verlesen. +++++ Die Icefighters Leipzig empfangen in ebenfalls am Abend die Saale Bulls Halle zum Ostderby in der Oberliga Nord. Beide Teams wollen in die Playoffs für die zweite deutsche Eishockeyliga einziehen. Am Sonntag treffen die Icefighters in Erfurt auf die Black Dragons. +++++ Ebenfalls am Sonntag spielt der Handball-Club Leipzig beim Buxtehuder SV in der Handball-Bundesliga der Frauen. Mit einem Sieg könnten die Leipzigerinnen ihren zweiten Tabellenplatz festigen.
12.02.2016 - 18:11