Hochschulentwicklungsplan 2025

Uni Leipzig will mehr Autonomie

Die Universität Leipzig plant zahlreiche Neubauten, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Doch gleichzeitig beklagt sie bürokratische Hürden bei der Finanzierung.
Uni Leipzig
Die Universität Leipzig hat ihren Entwicklungsplan veröffentlicht – und freut sich darin über die Fertigstellung des Paulinums.

Im neuen Hochschulentwicklungsplan stellt die Uni ihre Ziele bis 2025 vor. Während Studieninhalte internationaler und fachübergreifender werden sollen, sorgt sich die Hochschule um ihre Konkurrenzfähigkeit. So beklagt sie, dass andere Universitäten gegenüber den sächsischen über einen deutlichen Vorteil verfügen, indem sie mehr Bauprojekte eigenständig umsetzen können. Zugleich bestünden lange Antragswege für die Finanzierung bei den sächsischen Behörden, was schnelles Handeln behindere. Mit Blick auf den boomenden Immobilienmarkt in Leipzig müsse jetzt vorausschauend gehandelt werden.

Dennoch will die Universität Leipzig ihre Bauplanung bis 2020 abschließen und auf deren Finanzierung drängen. Geplant ist beispielsweise der Neubau der Juristenfakultät samt Bibliothek. Damit wird der einzige Jura-Standort in Sachsen weiter ausgebaut.  Außerdem sollen ein neues Forschungszentrum zu Adipositas und das ‚Leipzig Lab‘ eingerichtet werden. Letzteres soll die fächerübergreifende Zusammenarbeit stärken und gesellschaftlich relevante Themen fördern. In einer Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater wie auch der Hochschule für Grafik und Buchkunst ist eine gemeinsame Bibliothek der Kunstwissenschaften geplant.

 

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Isabell Bergner
12.07.2018 - 16:56
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