Jugend in Grünau

Zwischen Ernüchterung und Zuversicht

Grünau ist ein Stadtviertel, das mit vielen Stigmatisierungen zu kämpfen hat. Die Zukunft hängt hier dabei auch vor allem von der jüngeren Generation ab. Und dieser ergeht durchaus unterschiedlich in Leipzigs größtem Stadtteil.
Kinder- und Jugendtreff, Grünau
KiJu in Grünau

Das Klischee von Problemjugendlichen in Grünau ist allgemein bekannt. Drogen- und Alkoholkonsum, niedriger Bildungsgrad und Kriminalität sind ein paar der Stereotype, die schnell auftauchen wenn man die Wörter "Grünau" und "Jugend" zusammen in den Mund nimmt. Doch ganz so einfach gestaltet sich die Situation nicht. Bereits von der Infrastruktur bietet der Stadtteil einiges, um Kinder-und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben ihre Freizeit zu gestalten. So zum Beispiel das Theatrium. Hier werden verschiedene Kinder- und Jugendtheaterprojekte realisiert, bei denen die Möglichkeit besteht sich auch jenseits der Bühne kreativ auszutoben.  Außerdem befinden sich mehrere Kinder- und Jugendtreffs in Grünau, wie zum Beispiel das KiJu. Auch hier gibt es ein breites Angebot für die junge Generation Grünaus. 

Neben dem Stadtviertel, ist auch der Einfluss der Eltern entscheidend

Doch es hängt nicht nur vom Angebot im Stadtteil ab, ob Jugendlichen damit neue Wege, Perspektiven und zunächst auch erst einmal Beschäftigungen aufgezeigt und angeboten werden. Einen entscheidenen Einfluss habe auch das Einkommen der Eltern, so Stefan Geiß von der Stadtverwaltung. Denn je geringer dieses sei, desto weniger werde auch die Freizeitgetsaltung von Kindern- und Jugendlichen über das Elternhaus gelenkt.  So ist die Situation in Grünau divers: viele Jugendlchen werden durch das Angebot erreicht, doch es gibt auch die, für die die Stereotype gelebte Realität sind.

 

Ein Bericht von Hanna Schulz und Insa Trölenberg über die Situation der Jugendlichen in Grünau
Grünauer Jugend
 

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Insa Trölenberg
06.09.2018 - 19:12