Konzertbericht:All The Luck In The World

Wie aus der Werbung

Melancholische Indie Beats und eine deutsche Überraschung. Im Oktober spielten All The Luck In The World im Werk2 und wurden fast übertönt von der deutschen Newcomer Band Provinz aus Ravensburg.
All The Luck In The World in Leipzig
All The Luck In The World im Werk2, Leipzig

Deutsche Überraschung

Der Abend fing mit der Vorband Provinz an. Die drei Cousins und ein Freund von ihnen kommen aus Ravensburg und machen erst seit ein einhalb Jahren zusammen Musik. Sie hatten eine sehr außergewöhnliche Stage Performance, die was anderes war als das typische am Mikro stehen und ein Lied nach dem anderen zu singen. Der Lead-Sänger Vincent bewegte sich oftmals weg vom Mikro und schrie die Texte ins Publikum. Seine raue kräftige Stimme, deutsche Texte über die Liebe und das Leiden, gemischt mit den Indie Pop/Rock Beats von seiner Band waren der perfekte ‚Opener‘ für den Abend. 

Provinz in Leipzig
 

Chillige Indie Vibes

Dann war es endlich so weit, die Jungs aus Irland kamen auf die Bühne. Sie fingen mit einem etwas langsamen Song an und waren generell sehr ruhig auf der Bühne. Der Lead-Sänger Neil Foot und seine klare Stimme harmonierten perfekt mit der Band. Es gab auch einen Geiger, der in manchen Lieder mitspielte und das ganze einen etwas melancholischen Unterton verlieh. Viel Bühnen Präsenz war leider bei den Jungs nicht der Fall, sodass auch das Publikum die meiste Zeit nur da Stand und zuhörte.

Melancholisches Ende

Neil machte mit dem Publikum ein paar Witze bevor sie ihren Song ‚Never‘, den jeder aus der ‚Trivago‘ Werbung kennt, spielten. Danach spielten sie ihren neuen Song, der bis dahin noch nicht veröffentlicht war. Ihr neues Album ‚A Blind Arcade‘, auf dem auch das neue Lied zu hören ist, ist seit Kurzem erhältlich. Sie endeten das Konzert wie sie es anfingen, mit einem sehr langsamen und melancholischen Lied, sodass man sich im Nachhinein dachte, das die Vorband Provinz schon etwas mehr zu bieten hatte als sie.

 

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