Schulwesen

Weniger Musik, Kunst und Sport?

Zu wenig Lehrer, zu viele Unterrichtsstunden, veraltete Lehrpläne. Im sächsischen Schulwesen muss sich künftig einiges ändern. Ein Vorschlag aus dem sächsischen Kultus- und Finanzministerium: einzelne Fächer seltener stattfinden lassen.
Mathematikaufgaben an einer Schultafel
Laut SPD-Fraktion seien nicht alle Inhalte des Mathematikunterrichts für das spätere Leben relevant.

Kultusminister Christian Piwarz und Finanzminister Matthias Haß haben in einem aktuellen Papier vorgeschlagen, die Wochenstunden in einigen Klassenstufen herunterzusetzen, um so dem Lehrermangel entgegenzuwirken.

Die Kürzungen werden unter anderem den Kunst- und Musikunterricht betreffen. Ab dem Schuljahr 2019/20 sollen die Schüler in der Woche eine Stunde weniger Kunst und Musik haben - jedenfalls, wenn es nach dem Vorschlag des Kultus- und des Finanzministeriums geht. Beide sind momentan CDU geführt. Mit dem Vorschlag verspricht man sich eine deutliche Reduzierung der Vollzeitstellen. Auch der Sport- und Fremdsprachenunterricht soll in einigen Klassenstufen reduziert werden. mephisto 97.6 hat die Parteien des sächsischen Landtags nach ihrer Meinung zu dem Vorschlag gefragt.

Mehr Informationen aus der Sendung:

Ein Beitrag von Anneke Elsner.
 
 

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Hendrik Zimny
02.03.2018 - 19:54