Lexikon Bundestagswahl

Wahlen

Was ist ein Überhangmandat? Was macht der Bundeswahlleiter? Und wie läuft die Regierungsbildung ab? mephisto 97.6 hat die Antworten zu diesen und mehr Fragen.
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Wahlen zählen zu den wichtigsten Formen demokratischer Kontrolle – ohne sie ist Demokratie nicht denkbar. Als direkte Möglichkeit der Mitbestimmung sind sie die einfachste Form, sich politisch zu beteiligen. In der Politikwissenschaft werden Wahlen als Verfahren bezeichnet, um Personen in ein Amt zu bestellen – oder um politische Körperschaften zu bilden. Dabei geben wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger individuell ihre Stimmen ab. Die Stimmen werden dann ausgezählt und nach einem Verrechnungsverfahren in Mandate übertragen.

Dabei besitzen Wahlen vier zentrale Funktionen: So legitimieren sie erst demokratische Systeme und deren Regierungen. Außerdem stellen Wahlen sicher, dass die Meinungen und Interessen der Wahlbevölkerung repräsentiert werden. Sie integrieren die Bürgerinnen und Bürger in den politischen Prozess. Und sie bieten eine Möglichkeit der Kontrolle. Bei uns in Deutschland müssen Wahlen laut Grundgesetz allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim ablaufen.

Der Beitrag von mephisto 97.6 Redakteur Magnus Raab zum Nachhören:

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Ella Kreße
15.08.2017 - 00:00