Ministerpräsident in Leipzig

Tillich äußert sich zu Kürzungen an Unis

Der neue Doppelhaushalt wurde beschlossen, laut dem Sachsen einen ausgeglichenen Haushalt hat. Kürzungen werden dennoch nicht rückgängig gemacht. Ministerpräsident Tillich war zu Besuch in Leipzig und äußerte sich zu den Einsparungen an den Unis.
Stanislaw Tillich bei seinem Besuch im Technischen Zentrum der LVB

Ministerpräsident Stanislaw Tillich äußert sich positiv zu dem Doppelhaushalt 2013/2014. Sachsen hat bereits das erreicht, was Deutschland und Europa noch anstreben: einen ausgeglichenen Haushalt. Die Steuereinnahmen sind gestiegen, aber Streichungen im Bereich Jugend, Soziales und Bildung werden dennoch nicht zurückgenommen. Dazu gehören auch die umstrittenen Kürzungen an der Uni in Leipzig. Und so wurde der Ministerpräsident heute Morgen im Anschluss an das Gespräch mit Burkhard Jung direkt vor dem Neuen Rathaus von pfeifenden Demonstranten empfangen. 

Felix Ramberg, der Referent für FSR-Kommunikation des Stura, berichtet von der Begegnung mit Stanislaw Tillich vor dem Neuen Rathaus
Felix Ramberg Stura

Stanislaw Tillich stellt die Prognose auf, dass die Studierendenzahlen sinken, merkt aber auch an, dass sie momentan noch leicht ansteigen. Die Universität Leipzig rechnet jedoch mit steigenden Bewerberzahlen. Der Ministerpräsident spricht sich dafür aus, dass die Universitäten bestimmte Schwerpunkte bilden sollten. Das solle durch das Hochschulfreiheitsgesetz und die Zuschussvereinbarungen erreicht werden. Durch die Kürzungen werde aus einer klassischen Volluniversität also eine begrenzte Profiluniversität. Das Abschaffen von Instituten ist langfristig nicht von Vorteil für Leipzig, denn damit gehen nicht nur Institute, sondern auch qualifizierte Absolventen und Arbeitskräfte für die Stadt verloren.

Bei detektor.fm hat Stanislaw Tillich sich zu den Kürzungen an den sächsischen Unis geäußert.
Stanislaw Tillich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentieren

Elisabeth Schmidt
03.03.2014 - 20:56