Konzertbericht - Yoke Lore & Wargirl

Synthie Sounds und Banjo Beats

Von Indie Rock bis hin zum Disko Funk und lang gezogenen Synthie Sounds. Beim Indian Summer Festival in der Moritzbastei am Dienstagabend war von allem was dabei. Die Headliners Yoke Lore und Wargirl rockten bis zum Ende des Abends die Bühne.
Yoke Lore in der Moritzbastei, Leipzig
Yoke Lore in der Moritzbastei, Leipzig

Der Dienstagabend in der Moritzbastei fing sehr ruhig an. Nur eine Handvoll Personen waren da als die erste Sängerin des Abends, Roe aus Irland, anfing. Die 19 jährige Sängerin war sichtbar ein bisschen nervös, was aber bei so einer intimen und kaum besuchten Show nicht anders zu erwarten war. Ihre sanfte Stimme die zusammen mit ihrem ‚Grumpy Elektro Pop‘ wunderschön harmonierte sorgte trotzdem für Herzerwärmende Momente beim Publikum. Die Multi-instrumentalistin spielte Gitarre, Klavier und Drums während sie nebenbei noch ihr Looping Gerät betätigte der für lange Synthi Beats sorgte die ihren Sound noch einzigartiger machten.

In einem Bann

Der zweite Act des Abends fand dann im anderen Raum statt sodass alle Zuschauer quer durch die MB laufen mussten wo nichts ahnende Menschen gerade ihr Abendessen genossen. Im anderen Raum angekommen, zog dann die deutsche Sängerin Audia das Publikum in einen Ban. Das Publikum war sichtbar gefesselt von ihrem Sound der einen Kombination aus ihrer schönen Stimme und Synthi Elektro Beats war. Das Publikum, welches nicht mal den ganzen Raum füllte, schenkte ihr dennoch am Ende ihres Sets einen wohlverdienten riesen Applaus.  

Der kleine Junge mit dem Banjo

Wieder ab durchs Restaurant und zurück zur anderen Bühne wo Yoke Lore aus New York grade anfing. Der Sänger Adrien und sein Drummer Andrew rockten vom ersten Lied die Bühne. Er erzeugte mit seinem Banjo einen fast Folk/Country Sound der aber zusammen mit den tiefen Drum Beats einen perfekten Indie Pop Sound kreierte. Er tanzte zu jedem Lied ab als hinge sein Leben davon ab,  was sich auch auf das Publikum widerspiegelte da einige jetzt auch am Tanzen waren. Der kleine Junge mit dem Banjo zeigte was so alles großes in ihm steckt, mit seiner einzigartigen Stimme und ansteckenden ‚Tanzmoves‘ und guten Beats sorgte er für viel Freude beim Publikum.

Lang gezogen

Und wieder geht’s quer durchs Restaurant, welches mittlerweile auch leer ist, und in den anderen Raum wo der nächste Sänger, Chad Valley, anfing. Mit lang gezogenen Songs zeigte der Sänger aus England wie man Elektro Pop Beats mit Synthi Sounds und einem Looping Gerät erzeugen kann. Im Publikum befanden sich auch Yoke Lore und Roe die alle zu seinem einzigartigen Sound auch abtanzten und somit den Raum etwas voller wirken ließen.

In a Funk

Wieder ab durchs Restaurant, diesmal aber zum letzten Mal, und in den anderen Raum wo Wargirl aus Los Angeles als letzter Auftritt des Abends anfing. Mit ihrem Soul-Funk-Disko Sound brachten sie das Publikum zum Tanzen. Die Lead Sängerin tanzte auch ab auf der Bühne und war sichtbar in ihrem Element. Die Band hatte eine ansteckend gute Energie auf der Bühne und sie hatten sichtbar auch viel Spaß zusammen. Den Soul-Funk Sound, vermischt mit Indie Rock sorgte für einen guten Abschluss zum Festival und zum Abend.

Fangirling

Nach ihrem Auftritt hielten sich Roe, Yoke Lore und zwei der sechs Bandmitglieder von Wargirl am Merch Stand auf. Sie unterhielten sich mit ein paar Fans und erzählten das sie Deutschland liebten und auf jeden fall zurück kommen werden da sie hier mit offenen Armen empfangen wurden sind und sich sehr wohl bei uns gefühlt haben und Deutschland lieben. Also, gut gemacht Deutschland!

 

 

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Julia Jochheim
02.10.2018 - 16:43
  Kultur