Resolution der Stadt Leipzig

Ein gemeinsamer Weg?

Die Stadt Leipzig hat der Regierung heute eine Erklärung vorgelegt, um gegen die Kürzungspläne an der Universität Leipzig vorzugehen. Fast alle Fraktionen unterzeichneten diese Forderung, lediglich die CDU verweigerte ihre Unterschrift.
Universität und Rathaus gehen in Zukunft in eine gemeinsame Richtung.

Appell der Stadt Leipzig

Mit einem Schreiben an die Landesregierung appellieren die Leipziger Stadträte an eine vernünftige Hochschulpolitik. Sie fordern Rücknahme der jüngsten Kürzungspläne für die Universität Leipzig. Betroffen sind hierbei vor allem die Institute der Theaterwissenschaft, der Archäologie und der physikalischen Chemie. Der Resolution zufolge gilt die Einsparung ganzer Institute als Tiefpunkt der Sparmaßnahmen. Die Unterzeichner fordern, dass das Land Sachsen die finanziellen Mittel für die Hochschulen weiter aufstockt.  Die Forderung gilt als symbolischer Wert, die große Einigkeit und das breite Bündnis der einzelnen Fraktionen demonstrieren. Ziel dieses Postulates ist es, den Wissenschaftsstandort Leipzig zu erhalten.

 

CDU als Ausreißer

Die Stadtratsfunktion der CDU hingegen verzichtete auf eine Unterschrift und stimmte der Forderung nicht zu. Die Staatsregierung ist der falsche Adressat für diese Resolution. Die Hochschulautonomie wurde von allen begrüßt und schließt ein, dass die Universität selbst über die Schließung von Instituten entscheidet", so die Vorsitzende der CDU-Fraktion Ursula Grimm.

 

Susanne Kraft im Gespräch mit Tony Poland über die Resolution der Stadt Leipzig
 

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