Lebensende

Sterbebegleitung für mehr Sachsen

Immer mehr Sachsen werden beim Sterben begleitet. Aus Sicht der Diakonie Sachsen und der Hilfsorganisation Malteser sind es aber noch immer zu wenige.
Im Jahr 2016 erhielten von 53.330 Verstorbenen in Sachsen lediglich 2.640 Menschen eine Sterbebegleitung

Im vergangenen Jahr erhielten 2.890 Menschen eine Betreuung durch professionelle Sterbebegleiter, fast zehn Prozent mehr als 2016, wie die Diakonie Sachsen mitteilte. Trotzdem erreiche die Hospizarbeit angesichts einer überalterten Bevölkerung und zunehmender Single-Haushalte noch zu wenige Menschen. Insgesamt arbeiten in Sachsen 53 ambulante Hospizdienste mit etwa 2.100 Ehrenamtlichen.

Die Freiwilligen begleiten und unterstützen auch die gesamte Familie der Sterbenden über einen längeren Zeitraum. Wie intensiv diese Arbeit für die Ehrenamtlichen ist, erklärt Roland Haase vom Hospizverein Leipzig im Interview mit mephisto 97.6 Moderatorin Angie Fischer:

Moderatorin Angie Fischer im Gespräch mit Roland Haase vom Hospizverein Leipzig
2210 Sterbebegleitung
 

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Thomas Tasler
22.10.2018 - 19:10