Interview: Judith Holofernes

Stehblues tanzen mit dem Chaos

Was haben Leid, Optimismus und Digitalisierung gemeinsam? Richtig, das sind alles Themen, die Judith Holofernes in ein Paket geschnürt und in Form eines Albums in die Plattenläden gebracht hat. Wir haben mit ihr über ihr Soloprojekt gesprochen.
Judith Holofernes Soloprojekt Bild
Sitzgelegenheiten sind so 2016

Ganze sieben Jahre ist es jetzt her seitdem die Band "Wir sind Helden" ein neues Album rausgebracht hat. Damals war Barack Obama gerade zwei Jahre im Amt und Lena Meyer-Landrut gewann für uns den Eurovision Songcontest. Wenn das letzte Helden Album ein Kind wäre, dann wäre das jetzt in der zweiten Klasse. Ja, in sieben Jahren passiert jede Menge und auch die Helden lagen in der Zwischenzeit keineswegs auf der faulen Haut. Bassist Mark Tavassol etwa hat mit Klaas Heufer-Umlauf die Band "Gloria" gegründet. Und auch Judith Holofernes brachte 2014 ihr erstes Soloalbum "Ein leichtes Schwert" in die Plattenläden. Diesen März legte sie jetzt mit ihrer zweiten Platte "Ich bin das Chaos" nach.

Wir haben mit ihr über ihr neues Album gesprochen, was für sie eigentlich Chaos bedeutet und in welchem Tier sie ihre Musik am ehesten repräsentiert sieht:

Musikredakteur Heinrich Jakunin im Interview mit Judith Holofernes
 
 

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Heinrich Jakunin
10.09.2017 - 12:26
  Kultur