Campusfest

Sport, Politik und Musik

Nach dem Wave-Gotik-Treffen und dem Stadtfest geht es am Donnerstag in Leipzig nahtlos über zur nächsten große Veranstaltung: Das Campusfest. Doch dieses Jahr gibt es, unter anderem aufgrund des Erfolges der vergangenen Jahre, einige Änderungen.
mephisto 97.6 auf dem Campusfest
mephisto 97.6 auf dem Campusfest

Am Donnerstag um 16 Uhr fiel der Startschuss für das diesjährige Campusfest auf dem Campus Jahnallee. 1999 wurde die Veranstaltung auf Initiative des Fachschaftsrates Sport ins Leben gerufen. Zunächst noch unter dem Namen "Campusfestival", später "Sport und Campusfestival". Zu der Zeit stand veranstaltungstechnisch noch ausschließlich der Sport im Mittelpunkt.

Die drei Säulen des Festes

Seit 2006 wirkt die Moritzbastei als zusätzlicher Veranstalter am Campusfest mit. In dem Jahr entstand auch der heute verwendete Name Campusfest, ebenso wie die verschiedenen kleinen Turniere, die CampusCups. Seitdem entwickelt sich das Fest stetig weiter. Man fing zunächst an sich verstärkt auf musikalische Untermalung und Bandauftritte zu konzentrieren. Mit steigender Bekanntheit der Bands wurde auch der Kunst- und Kulturaspekt immer stärker wahrgenommen. 2008 begannen die Veranstalter diese Themenschwerpunkte gezielt in das Festival einzubauen. Seit 2010 wird auch politischen Themen verstärkt ein Rahmen gegeben, sodass sich das Campusfest mittlerweile durch die drei Säulen "Sport, Politik und Musik" auszeichnet.

Highlights, Änderungen und Neues

Auf dem Campus Jahnallee und im angrenzenden Palmengarten werden unter anderem Turniere in Sportarten, wie Fußball und Beachvolleyball ausgetragen. Darüber hinaus können Besucher sich zum ersten mal in der Funsportart Sitzvolleyball messen. Musikalisch gibt es einen bunten Mix aus Live-Acts und DJ's zu sehen und hören. Dieses Jahr wird es allerdings nicht wie sonst einen großen Headliner geben, sondern eher durchschnittlich bekannte Bands. Darunter die Berliner Indie-Band "Von Wegen Lisbeth" und die Hamburger Hip-Hopperin "Haiyti", aber auch viele Bands aus Leipzig. Wie schon beim Wave-Gotik-Treffen sollen Maßnahmen dieser Art dafür sorgen, dass sich die Besucher mehr auf die verschiedenen Auftritte verteilen. So Nina Heinke, Geschäftsführerin des StuRas und Organisatorin des Campusfestes. Im politischen Bereich wird es mehrere Redebeiträge und Foren zu Themen wie sozialer Ungleichheit, sexueller Freiheit und behindernder Gesellschaft geben.

Keine großen Sponsoren, mehr Vernetzung

Ein Ziel der Veranstalter besteht darin, die Hochschulen und Studentenräte mehr miteinander vernetzen zu wollen. Deshalb beteiligen sich dieses Jahr erstmals der StuRa der HTWK und ein Sprecher der HGb am Fest. Dadurch sollen neben den Studenten vom Hauptcampus auch alle anderen erreicht werden. Zusätzlich möchte man dieses Jahr auf allzu große Sponsoren verzichten:

Große Sponsoren würden das Festival quasi erschlagen. Da gab es ein bisschen Kritik in den letzten Jahren. Sodass wir jetzt eben versucht haben auf kleinere Sponsoren zu setzen.

Nina Heinke, Organisatorin des Campusfestes

Nach London und Manchester war auch die Möglichkeit eines Terroranschlags auf Veranstaltungen in Leipzig ein Thema. Die Veranstalter des Festes entschieden sich aber gegen große Sicherheitsmaßnahmen, da es sich nur um ein studentisches Festival und keine Großveranstaltung handele.

Die Informationen zum Campusfest können Sie hier noch einmal im Beitrag von mephisto 97.6-Redakteur Max Koterba nachhören: 

 

Außerdem hat Moderator Paul Materne mit Nina Heinke über ihre Rolle als Organisatorin des Campusfestes gesprochen: 

Ein Interview von Paul Materne
 
 

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Mehr zum Thema:

Die Webseite des Campusfestes.