Landtag

Sachsen investiert in Brandschutz

Heute fand in Dresden eine Kabinettssitzung statt. Dabei wurde unter anderem über die Zukunft der sächsischen Feuerwehr gesprochen. Außerdem wurde die finanzielle Unterstützung für den Braunkohleausstieg diskutiert.
Die Hauptfeuerwache in Leipzig
Sachsen fördert verstärkt den Brandschutz

Die Förderung gibt konkrete Handlungsmaßnahmen vor, zum Beispiel gibt es Geld für neue Fahrzeuge. Außerdem sollen die Gelder auch für die dazugehörigen Führerscheine investiert werden. So bekommen zum  Beispiel zwei Mitarbeitende im Jahr einen Zuschuss, wenn sie den Führerschein Klasse C oder CE machen. Darüber hinaus bekommen Mitwirkende eine Prämie, wenn sie länger als 50 Jahre für die Feuerwehr arbeiten. Diese beläuft sich auf etwa 500 Euro. Dazu kommt noch eine Pauschale, die jede Brandschutzkraft pro Jahr erhält. Nach Angaben der Stadt sind in Leipzig knapp 700 Bürgerinnen und Bürger bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv.
Für die Förderung sind in Sachsen insgesamt 215 Millionen Euro eingeplant, die über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgegeben werden sollen.  

In der Kabinettssitzung ging außerdem um das Thema Braunkohle, genauer gesagt um den Industriepark „Schwarze Pumpe“. Das ist ein großes Industriegebiet in der Lausitz. Die sind von den Folgen des Braunkohleausstieges stark betroffen, daher sieht der Freistaat eine finanzielle Unterstützung vor. Heute wurde beschlossen, dass die ursprüngliche Förderung um fünf Prozent erhöht werden soll. Sowohl der Bund als auch der Freistaat finanzieren die Förderung. Mit dem Geld soll die Infrastruktur in dem Industriepark aufgebaut werden.

Den Beitrag gibt es hier zum Nachhören:

Moderatorin Peggy Fischer im Gespräch Sophia Spyropoulus
Sachsen investiert in Brandschutz

 

 

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