GameCheck: Generation Zero

Roboterapokalypse in Schweden

Chaos, Tod und Zerstörung – so sieht die Welt von "Generation Zero" aus. In dem First Person Shooter befindet man sich in Schweden im Jahr 1989. Aber die Bedrohung geht nicht vom Kalten Krieg aus, sondern von Robotermaschinen.
Riesiger Roboter neben schwedischem Haus
Die Roboterapokalyspe stört die schwedische Idylle

Innerhalb weniger Tage auf den schwedischen Schärengärten hat sich für meinen Spielcharakter alles verändert. Nach dem Ausflug mit seinen Klassenkameraden kehren sie gemeinsam zurück und werden auf ihrem Boot angeschossen. Das Boot geht unter, aber mein Charakter strandet am Festland. Sicher ist er dort aber auch nicht, denn feindliche Roboter besetzen das Land.

Auf der Suche nach Überlebenden

Leere Straße mit verlassenen Autos
Die Überlebenden sind vor den Robotern geflüchtet.

Wie es dazu gekommen ist, bleibt erst mal unklar. Die Häuser auf dem Festland stehen verlassen und nur vereinzelte Hinweise deuten darauf hin, wohin die Überlebenden geflüchtet sind: Tagebücher und schnell hinterlassene Notizen erzählen auszugsweise nach, was geschehen ist. Man findet jede Menge Schusswaffen, aber auch Feuerwerkskörper, die ich benutzen kann, um die Roboter von mir abzulenken, und Heilkits.

Im Kampf gegen die Roboter

Spieler*innen kämpfen gemeinsam gegen einen Roboter
Bis zu vier Spielerinnen und Spieler können online im Coop-Modus gemeinsam gegen die Roboter kämpfen.

Die Schweden sind bestens vorbereitet auf einen Krieg – allerdings gegen den Ostblock und nicht gegen Roboter. Die Maschinen sind ziemlich schwer zu besiegen und machen dafür jede Menge Schaden. Immerhin kann man versuchen, sich an ihnen vorbei zu schleichen, auch wenn das oft nicht gut funktioniert. Die Maschinen sehen einen nämlich schon, bevor man selbst mitbekommt, dass sie da sind und es gibt keine wirklichen Verstecke, wie hohes Gras zum Untertauchen. Wenn man aber kämpft und sogar gewinnt, baut man dabei die eigenen Fähigkeiten aus und kann dann zum Beispiel präziser schießen.

Nebenbei kann man die offene Welt erkunden. Leider fehlt es dem Spiel an Struktur und man weiß oft nicht, wo man hin muss. Spielende können sich wortwörtlich verlieren bei Charaktererstellungen und Klamottenwahl.

Fazit

Alleine macht "Generation Zero" leider keinen Spaß. Das Spiel hat keine Geschichte oder Kampfmechanik, die es zu etwas Besonderem macht. Vielleicht lohnt es sich mit zwei, drei Freunden im Online-Koop gemeinsam die Roboter zu bekämpfen.  

Die Rezension zum Nachhören:

Moderatorin Sophie Rauch im Gespräch mit GameCheck Redakteurin Laura Kreuzhage
Eine Rezension von Laura Kreuzhage

Der Trailer zum Spiel:

 

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Laura Kreuzhage
11.04.2019 - 13:45
  Games

Generation Zero

Plattform: Microsoft Windows, PlayStation 4, Xbox One

Entwickler: Avalanche Studios

Herausgeber: THQ Nordic Games