Landtagswahl 2019

Porträt: Michael Weickert, CDU

Michael Weickert tritt, wie schon zur Stadtratswahl, im Leipziger Westen an. Sicherheit ist eines seiner Schwerpunktthemen in diesem Wahlkampf. Als angehender Lehrer macht er sich aber auch für mehr Lebensbezüge in der Bildung stark.
Im Porträt: Michael Weickert, CDU
Im Porträt: Michael Weickert, CDU

Das Porträt zum Nachhören:

Porträt: Michael Weickert, CDU
Porträt: Michael Weickert, CDU

Michael Weickert präsentiert sich wie auch auf seinen Wahlplakaten im Anzug und mit Anstecknadel, auf der das Landeswappen des Freistaats prangt. Nur sein Gesicht wirkt weniger rundlich, vielleicht ist es der nunmehr zweite Wahlkampf in diesem Jahr, der seine Spuren hinterlässt. Denn schon bei der Kommunalwahl im Mai ist Weickert angetreten – und zum zweiten Mal in den Leipziger Stadtrat eingezogen.

Sicherheit als Wahlkampfthema

"1.000 Neue Polizisten." diesem Wahlplakat der CDU, kann man dieser Tage häufiger begegnen. Auch für Michael Weickert ist Sicherheit ein selbstverständliches Wahlkampfthema:

Was dann die Schwerpunkte im Wahlprogramm angeht, ist es völlig klar, das wir als Union auf das Thema Sicherheit setzen. Wenn man sich die Bürgerumfrage, die vor wenigen Monaten erschienen ist, anschaut, dann ist Sicherheit eines der großen Themen, die die Leipziger bewegen, und insofern ist es für mich auch natürlich ein wichtiges Thema.

Michael Weickert (CDU)

Politik ein Geschäft mit Freunden und Feinden

Michael Weickert bezeichnet sich selbst als jemanden der gerne polarisiert. Und als jemanden, der nur schwer mit seiner Meinung hinter dem Berg hält. Auch wenn er sich damit vielleicht in den eigenen Reihen Feinde macht.

Aber wenn man sich Freunde machen möchte ist Politik auch das falsche Geschäft, dafür hab ich zwei Hunde.

Michael Weickert (CDU)

Diese Einstellung sorgte dann wohl auch für ein eher bescheidenes Nominierungsergebnis für seine Landtagskandidatur. 51 Prozent - so niedrig wie bei keinem anderen Kandidaten der CDU in Sachsen.

Angehender Lehrer mit Gestaltungswillen

Dennoch sieht Weickert seit jeher seine politische Heimat bei der CDU. Wobei es ebenfalls nicht nur das für, sondern auch das gegen etwas sein, war, dass ihn bereits mit 14 Jahren zur Jungen Union geführt hat. Denn für Weickert war der Schritt in die Union auch eine Art Aufbegehren, gegen ein in seinen Augen sehr links geprägtes Schulumfeld, in dem laut ihm auch viele Lehrer aus der 68er-Generation tätig waren.

Weickert, nun selbst angehender Lehrer, treibt neben Kultur und Sicherheit besonders die Bildungspolitik um. Wenn er selbst die Zügel in der Hand hätte, würde er dabei eigene Akzente setzen:

Diejenigen die Lehrer werden möchten, so schnell wie möglich in die Praxis schick[en], auch anhand der Praxis ihre Erfahrungen machen [lassen], [...] wir brauchen auch [...] Unterrichtsformen die sich mit dem praktischen Lebensalltag befassen.

Michael Weickert (CDU)

Fünf Fragen an Michael Weickert

 

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