Open Flair 2018

Party in der Esch-WG

Jedes Jahr im August kann die Kleinstadt Eschwege in Osthessen dem Bevölkerungsschwund die Stirn bieten. Dann verdoppelt sich die Einwohnerzahl für fünf Tage. Wo die Omi sonst altes Fachwerk genießt, findet sie tanzende Punks und Partytiere.
Open Flair
Open Flair 2018

Dienstag: Ankunft auf der Müllinsel

Am 7. August um zwölf Uhr öffnet das Open Flair wieder seinen Campingplatz. Wir kommen schon um halb elf an und da sitzen bereits 150 Menschen in Campingstühlen vor den Toren des Geländes. Die ersten Biere offen. 

Zur Flair-Zeit wird geballert. Das hat sich die Sonne leider auch gedacht. In Schweiß gekleidet erreichen wir unserem Stammplatz: Zeltplatz C 2. Auch bekannt als Müllinsel, auf der es an Alkoholiker und Alkoholikerinnen- äääh… netten Menschen nicht mangelt.

Kaum stehen die Zelte, fließt schon der hessische Apfelwein, Pfeffi und Bier. Am Dienstag ist ja sonst nichts los. Irgendwann gegen Ab- (Und hier muss ich die werten Leserinnen und Leser vertrösten, da das Gedächtnis eines alten 23-jährigen Mannes nicht mehr mitmachen wollte).

- Diary -

Mittwoch: Musik gegen Alkoholismus

Am Mittwoch wird endlich die Seebühne eröffnet. Die dritte Bühne (sie steht am See). Als erste Band spielt Passepartout. Mit ihrem deutsch-französischen Hiphop und ihren Ska/Reggae Einflüssen erinnerte es an ein unpolitischeres Irie Revoltes. Es folgte die Show von Klumpen Hack. Dabei handelt es sich um eine Coverband des "Lumpenpack", die zufällig aus den gleichen Mitgliedern besteht und fast noch besser singen kann. Eigentlich will ich die Band gar nicht sehen, aber schon nach dem ersten Song, bin ich überzeugt.

Open Flair 2018

Am Abend warten noch zwei Highlights: Zuerst Skindred, die mit ihrem Metal-Rock-Reggae-Gemisch die Menge in Rage versetzen. Der Sänger, eine kleine Rampensau, bringt mit seiner markanten Stimme immer wieder Rockklassiker aufs Parkett.

Danach: Mein persönlicher Favorit, Gogol Bordello. Eine Art Punk/Dub/Rock-Gemisch mit traditioneller Roma-Musik als Basis. Tanzbar, verwirrend, und schon anders. Der Sänger, eine kleine Diva mit irrem Blick und einem rassigen Moustache feuert die Security an, weiterhin die Menge mit Wasser zu begießen und mit Konfetti zu bewerfen. Und so endet der Tag mit Papierschnipseln in der Poritze.

- Diary -

Donnerstag: Geheiligt sei der Moshpit

Diary hat gute Vorarbeit geleistet, das Zelt steht als ich ankomme. Deshalb wird die Festival-Zeit ertsmal mit einer Runde Flunky-Ball begonnen. Jetzt ist es offiziell: die nächsten Tage verschreibe ich mich der Musik und der Eskalation. Nachdem ich meinen Schlafsack positioniert habe, geht es los zum Festival-Gelände.

Gurr beim Open Flair
Gurr on Fire beim Open Flair

Erster Act: GURR! Die zwei Mädels aus Berlin machen seit drei Jahren zusammen Indierock. Auf dem Weg zur Bühne, überrascht mich der Regen. Endlich etwas Abkühlung! Durch den Regen fangen Gurr etwas später an - so habe ich noch nichts verpasst. Yes! Es geht los - vom Rhythmus inspiriert, fangen die Menschen um mich herum an zu tanzen. Ich fang auch an mich im Takt zu bewegen. Gemeinsam springen wir durch die Pfützen und lassen uns von den rockigen Klängen in den Festival-Abend treiben. Auch Andreya und Laura haben Lust die Menge aufzumischen. Laura kommt sogar von der Bühne herunter, um ihre Breakdance-Künste im Schlamm zu präsentieren. Andreya hingegen lässt sich von der Crowd tragen. Die beiden wissen, was ihr Publikum will. Nach 90 Minuten ist das Konzert leider schon zu Ende. Gurr haben mal wieder bewiesen, dass sie auch Festivals rocken können.

Grau-braun vom Schlamm laufen wir zurück zum Camp. Dosenfutter-Zeit! Etwas ausgeruht und gestärkt geht es zu meinem Highlight: Trailerpark. Die beenden den Festival-Donnerstag. Ich stehe im vordersten Bereich und warte sehnsüchtig, dass es endlich losgeht. Die Trailerboys kommen auf die Bühne und ich lasse mich von der Crowd zu ihnen tragen. Danach suche ich mir meinen Weg zurück ins Moshpit. Getrieben von den Beats, beflügelt von den Texten und hemmunglos, werfe ich mich in die Menschenmasse. Im Takt fallen wir uns gegenseitig in die Arme. Ein Trailerpark-Konzert ist und bleibt der beste Ort um so richtig asozial zu sein. Die Boys sind zwar nicht komplett (Basti fehlt, wahrscheinlich im Kindergarten) aber sie liefern ab. Obwohl ich an manchen Stellen das Gefühl habe, sie haben nicht so viel Bock, wie die von Schweiß-triefende Masse vor ihnen, die nach den 666 Moshpit-Geboten tobt. Dann schlägt die Uhr Mitternacht und alles ist vorbei. Mit blutigen und blauen Beinen, einen kaputten Rücken und einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, gebe ich mich geschlagen und trotte vom Festivalgelände.

Aber nicht ohne vorher verschwitzt und glücklich in den See zu springen. Geil! Schon praktisch, wenn ein See zum Festival-Gelände gehört. Abgekühlt schlendere ich langsam zurück zum Camp - dort wartet ein oder zwei Dosenbier auf mich. Ich lasse den Abend noch schön im Campingstuhl ausklingen und dann geht es ab in den Schlafsack.

- Sophie -

Freitag: Von neuen und alten Bekannten

Etwas müde und verspannt beginnt der Freitag. Die erste Nacht im Zelt ist immer beschissen. Kurz unter die Dusche - geil, die haben hier Unisex-Duschen! Ach ne...ups da war ich wohl falsch... Egal ist halt Festival! Frisch aber immer noch gezeichnet vom Moshpit, mache ich mir das erste Dosenbier auf und genieße mein Frühstück, ganz klassisch: einen Apfel und Nougat-Bits. Zeit für eine Erkundungstour über den Campingplatz. Mein Fazit: nur nette Menschen, tolle Partien Flunky-Ball und die ein oder andere Handynummer.

Nach der Siesta geht es zum Festival-Gelände. Erster Halt: Mother’s Cake. Ein Freund hat mir die österreichische Rockband empfohlen. Rock aus Österreich? (Kommentar von Ösi - Janek: Wow, vermessene Preußen ohne Musikgeschmack!)

Mothers Cake beim Open Falir 2018
Mother's Cake im Flow auf der Open-Flair-Bühne.

Ich bin mal gespannt, ob das funktioniert. Die drei Jungs kommen auf die Bühne und legen richtig los. Gitarrenriffs lassen das Publikum erzittern - hey, gar nicht mal so schlecht. Ich versuche mich der Musik hinzugeben, aber irgendwie will das nicht funktionieren. Mother’s Cake scheinen ihre Gitarren zu lieben, denn das Konzert wird bald zu einem einzigen Gitarren-Solo. Für meinen Geschmack leider zu viel davon - ich liebe es, wenn die Drums unterbrechen und der Gesang dem Ganzen die Kirsche aufsetzt. Dann ist das Konzert vorbei - jetzt brauch ich erstmal eine musikalische Abwechslung. Mein Ziel: der Elektrogarten.

Dort legt gerade Henny Alvero (vom Open Flair liebevoll Henry genannt) auf und versucht die Crowd in der Nachmittagssonne mit Ibiza-Beats zu befriedigen. Das gelingt ihm teilweise sogar. 

Open Flair 2018

Aber Techno am Nachmittag tut immer gut. Ein großer Pluspunkt: eine Mitarbeiterin verteilt Henna-Farbe - Körperkunst ich komme! Neben lustigen Körperbemalungen spricht auch der Elektrogarten mein inneres Kind an - eine Schüssel mit Seifenwasser und dazu Utensilien um große Seifenblasen zu machen. Das hat mich dann auch eine Weile beschäftigt. (Und ich konnte es kurze Zeit später auch an der Seebühne nochmal machen). So langsam sinkt die Sonne und ich verlasse die Welt des Elektrogartens und finde mich in den Menschenmassen des Festivals wieder. Mein Ziel: Ton Steine Scherben. Leider ohne Rio Reiser aber dafür mit Gymmick, der ihn ersetzen soll. Der Auftritt war nicht schlecht - vor allem die altbekannten Songs haben eine melancholische Stimmung erzeugt. Um mich herum auch überwiegend 45+ Menschen, die sich in den Armen liegen - ein schönes Bild. Insgeheim glaube ich aber die Show wäre mit Rio Reiser ganz anders geworden. Aber gelohnt hat es sich trotzdem.

Der Freitag neigt sich dem Ende: Zeit für den letzten Act des Tages. Und dieser Aufgabe haben sich die Chemnitzer Jungs von Kraftklub gewidmet. Der Platz vor der Bühne ist brechend voll - ich hab das Gefühl, das ganze Festival ist da. Dann beginnt die Show mit einem lauten Knall und schon ist die Menge in Bewegung. Powergeladen geht es eigentlich das gesamte Konzert weiter - die gute Laune der Jungs von Kraftklub überträgt sich per Rhytmus auf das Publikum. Nach dem ersten Drittel kommen die Lemminge sponsored by Kraftklub auf die Bühne und unterstützen die Jungs mit Dance-Moves. 

Camping auf dem Open Flair 2018

Die gute Laune Musik pusht mich in die Nacht und auch nach dem Konzert habe ich noch Lust, etwas zu erleben. Es geht also zurück zum Zelt und es wird ins Morgengrauen getanzt an der Becks-Stage. Dort laufen alternative Hits aus den 90ern und 00ern - in der Menschengruppe finde ich schnell Gleichgesinnte und zusammen tanzen wir zu bekannten Beats und unsere Lippen bewegen sich passend zum Text. Danach trotte ich zurück zum Zelt und entspanne bei einem Dosenbier, bis mich die Sehnsucht nach etwas Schlaf einholt und ich in meinen Schlafsack krieche. 

 

- Sophie -

Samstag: Morgenrock and Roll

Ein Schauer pladdert aufs Zelt. Gut - so kühlt die Luft ab und der Staub bleibt am Boden kleben. Als das Wasser im Dreck versickert ist, sehne ich den Regen wieder zurück und gehe in die Gruppendusche.

Camping-Leben auf dem Open Flair 2018

Als aus der Nachbarkabine ein Reise-reise-Gruß und die Open Flair Morgenmusik erklingt, beschließe ich den Tag im Bademantel zu verbringen. Das klappt den ganzen Nachmittag ganz gut. Die Beinfreiheit im Schlafrock gibt mir sogar einen unfairen Vorteil beim Flunkyball spielen. Außerdem fühle ich mich wie ein Jedi.

Erst als die Gefahr zu groß wird, sexueller Belästigung in der Menschenmenge ausgesetzt zu sein, ziehe ich mir eine Hose an. Bei der australischen Band Hockey Dad, erwarten mich zwar keine Menschenmenge, dafür Musik, wie ich sie aus Down-Under erwarte: Surf Rock in der Sonne. Für die zwei Jungs ist es die erste Show in Deutschland. Ich bin mir sicher, es wird nicht die Letzte sein.

Ein bisschen Drangsal und Faber kriege ich auch noch mit. Wenn Hipster auf Deutsch Musik machen, kommt oft gute Musik raus. Gute Live-Shows nur selten. Dennoch ist Drangsal der erste Eurovision Kandidat, dem ich etwas abgewinnen kann.

Wanda beim Open Flair 2018

Kurz danach gibt’s Bussis auf die Ohren. Von Wanda. Der breite österreichische Dialekt knutscht mich ab, wie meine Oma, wenn ich sie endlich wieder in der Steiermark besuche. Alle paar Jahre sind feuchte Küsse aus Wien in Ordnung. Ach was sag ich, Wanda wissen, wie man Balladen auf der Bühne wie Ballermann-Hits abfeiert. Allerdings hätte dazu auch eine halbe Stunde weniger gereicht. Der Abend-Slot passt nicht so ganz zur Kaffeehausromantik.

Es folgt das absolute Highlight des Festivals. Auf der kleinen Bühne spielen die Niederländer DeWolff. Drei junge Männer, ein Schlagzeug, eine Gitarre und eine brachiale E-Orgel. Psychedelisch feiern die Drei den Blues Rock der 60er und 70er. Das könnten jetzt auch The Doors oder Led Zeppelin sein. So ein Sound kommt raus, wenn Marihuanakonsum drei junge Menschen mit Talent trifft. Hören Sie das, Frau Mortler? DeWolff klingen wie Altmeister des Blues. Dabei sind sie alle erst Mitte zwanzig. Von DeWolff ist noch Großes zu erwarten.

Marterias Show voller Licht und Bildblitzen kann da leider nicht mithalten. Auch als sein Buddy Casper plötzlich auf die Bühne hopst und zum neuen Album abzappelt. Das Highlight der Show ist, als die Zwei in der Moshpit ein Musikvideo drehen wollen. Auch Drangsal und Monchi helfen mit die Massen zu zähmen. Klappt nur nicht so gut. Für wenige Minuten hört man die Künstler schmerzerfüllt, das Bein hinterherziehend aus dem Publikum kriechen. Ansonsten bleibt die Show kaum in Erinnerung.

Feine Sahne Fischfilet auf dem Open Flair 2018

Monchi steht kurze Zeit später sturzbesoffen mit seiner Band Feine Sahne Fischfilet auf der Bühne. Gott sei Dank verbrennt er sich nicht an den Bengalos, die er immer wieder über seinem Kopf wedelt. Feine Sahne mischen ihren Punk mit Bläserei und können auch um zwei Uhr nachts noch blaue Flecke verursachen. Am Ende stehen Menschen aus ihrem Heimatdorf Jarmen mit Casper, Marteria und unzähligen anderen Künstler und Künstlerinnen auf der Bühne. Was für ein Spektakel um den Tag zu beenden.

- Janek -

Sonntag: Jesus liebte Gabber.

Ich bin froh, dass ich den Sonntag ruhig ausklingen lassen kann. Fünf Tage Festival haben mich gezeichnet. Die Augenringe berühren mein Brustbein, das mit blauen Flecken übersät ist. Mein Schweiß schmeckt nach Spiritus. Meine Hand ist mit einer Bierdose verwachsen. Unangenehme Nebenwirkungen gehören halt dazu.

Sonntagmorgen: Jeder gute Christ geht in die Kirche. Am offiziellen Open Flair Gottesdiest hält Cem Özdemir die Predigt. Kein Witz. Da gehe ich aber nicht hin. Ich gehe wie hippe Kids auf die illegale Rave Messe von Andy Strauß. 

Graveyard auf dem Open Flair 2018

Der Poetry Slammer kommt im Bademantel auf die Bühne (Partnerlook!). Vorbereitet hat nur ein paar dreckige Beats und ein dreckiges Lächeln. Jede Messe braucht auch ein Abendmahl. Das wird hier mit Stapelchips und Pfeffi durchgeführt. Alle dürfen einmal Nippen. Hoffentlich hat niemand Herpes.

Ab in die Mittagssonne - zu Graveyard! Bereits nach dem ersten Song fällt ein Verstärker aus. Merkt das Publikum aber kaum, weil Frontmann Joakim Nilsson mit seiner Gitarre auch alleine die Anlage voll ausfüllen kann.  

 

Redakteur Janek Kronsteiner im Gespräch mit Graveyard

Ich bin nach dem Auftritt mit Graveyard zum Interview verabredet. Leider bemerkt das die Band erst kurz vorher, sodass Bier genug Zeit hatte sich zwischen Joakims Gehirn und Zunge zu drängen. Aber ich bin auch kein Heiliger - man könnte meinen, Alkohol sei nicht immer gesund.

 

 

 

 

Hört hier das komplette Interview mit Graveyard. Joakim Nilsson und Jonatan Larocca Ramm haben die Bierflasche im Backstagebereich gelassen und sich den Fragen von Redakteur Janek Kronsteiner gestellt:

Janek Kronsteiner im Gespräch mit Joakim Nilsson und Jonatan Larocca Ramm von der Band Graveyard
Janek Kronsteiner im Gespräch mit Joakim Nilsson und Jonatan Larocca Ramm von der Graveyard

Bis zum Abend gibt es etwas Entspannung. Dann tritt noch ein Überraschungshighlight in mein Blickfeld. Ich wusste schon, dass der Rapper Fatoni gerade von allen gehyped wird. Das muss aber nichts heißen. Seine Show hingegen macht mir Bock auf mehr. Fatoni macht einfach Rap. Gerade aus. Direkt in die Synapsen. Und mir macht das einfach Spaß.

Redakteurin Sophie Rauch im Gespräch mit Totte von den Beatsteaks

Das Festival wird durch die Beatsteaks beendet. Kennt ihr solche Bands, von denen ihr konstant brillante Shows gewöhnt seid, dass sie kaum mehr überraschen. Beatsteaks sind so eine Band. Alle, die noch nicht da waren: Schaut euch die Beatsteaks an. An alle anderen: Ihr kennt den Drill. Beatsteaks sind eine deutsche Festival-Institution, dass Sie auch Camp-Erfahrung haben, hat uns Bassist Totte im Interview verraten. 

Pfeffi oder Dosenbier? Moshpit oder Crowdsurfen? Hört hier den Festival-Talk zwischen Redakteurin Sophie Rauch und den Beatsteaks-Bassisten Torsten Scholz.

Redakteurin Sophie Rauch im Gespräche mit Bassisten Torsten Scholz von den Beatsteaks.
 

 

- Janek -

Abreise

Sonnenaufgang auf dem Open Flair Festival. Es riecht nach Urin.

Vier Tage Festival liegen hinter mir - mein Körper und mein Geist sind noch betäubt von den letzten Tagen. So langsam spüre ich die Füße wieder und ich fange an mich nach etwas Schlaf im eigenen Bett zu sehnen. Aber ich verlasse die Trümmer auf dem Campingplatz mit einem Grinsen auf dem Gesicht und einer inneren Zufriedenheit und Ruhe, wie ihr sie nur nach purer Eskalation und Hingabe spürt. Gezeichnet vom Open Flair trete ich meine Heimreise an und ich muss sagen: Gut gemacht, Open Flair.

- Sophie -

Geil, keine Sau mehr da. Nur Müll. Gott sei Dank ist das Umweltbewusstsein morgens um sechs noch nicht wach. Sonst müsste ich jetzt weinen (oder wütend twittern). So verlasse ich den Campingplatz ohne meinen inneren Al Gore an den übriggebliebenen Schnapsleichen auszulassen. Ist auch besser so. Zum Abschluss will ich eigentlich ganz Eschwege umarmen: Open Flair bleibt mein liebstes Festival. Bis 2019, liebstes Flair Team.

- Janek -

 

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Janek Kronsteiner, Sophie Rauch, Diary Ayad
22.08.2018 - 20:00
  Kultur

Open Flair im Überblick:

Wann? 08. bis 12. August 2018
Wo? Eschwege

Line-up: Beatsteaks, Marteria, Kraftklub, In Flames, Editors, Trailerpark, Wanda, Bad Religion, Faber, Skindred, Tocotronic, Hot Water Music, Gogol Bordello, Feine Sahne Fischfilet, Northlane, You Me at Six, Graveyard, Antilopen Gang, Betontod, Blackout Problems, Faber, Fatoni, Gurr, Mad Caddies, Henny Alvero und viele mehr. 

Highlights unserer RedakteurInnen:

Sophie:

1. Trailerpark
2. DeWolff
3. Feine Sahne Fischfilet

Diary:

1. DeWolff
2. Gogol Bordello
3. Lumpenpack

Janek:

1. DeWolff
2. Fatoni
3. Hockey Dad

Mehr Informationen und Tickets für's nächste Jahr gibts hier.