M19 - Das lange Interview

Pandas, Reis und Lampions

„Es ist leichter ein Reich zu regieren, aber schwer eine Familie“ heißt es in einem chinesischen Sprichwort. Bei M19 spricht China-Experte Martin Bürger über das Reich der Mitte, das mehr zu bieten hat als Pandas, Stäbchen und Ente süß sauer.
Moderatorin Maja Fiedler und China-Experte Martin Bürger

Das ganze Interview über das Reich der Mitte und seine Eigenheiten hier zum Nachhören: 

Das lange Interview M19 mit Martin Bürger

Mit China als Thema einer Sendung, kann man mehr als nur eine Stunde füllen. Immerhin ist auf dem Flecken Erde zwischen Russland und Indien in den letzten Jahrhunderten so einiges passiert. Man denke nur an Porzellan, Seide und die große Mauer.

Eine Stadt, so groß wie ein Land.

Unser Studiogast Martin Bürger hat selbst eine Zeit lang in Nan Jing gelebt – einer Partnerstadt von Leipzig, die mehr Einwohner hat als Sachsen. Er ging dort zur Schule und war der wohl einzige Europäer unter 3.000 Mitschülern, wie er berichtet. Dazu lebte er in einer chinesischen Gastfamilie. Durch seine Erfahrungen weiß er über China wie kein anderer Bescheid.

Mehr als nur süße Panda-Babys

Oft würde man mit China einfache Dinge verbinden: viele Menschen, billige Produkte, Pandas und andere Essgewohnheiten. So manchem europäischen Hundefreund könnte es da eiskalt den Rücken runterlaufen – wenn man nur den ganzen Klischees glaubt. 

China wandelt sich täglich.

Martin Bürger, China-Experte

In den letzten 30 Jahren hat das Land einen enormen Wandel hingelegt. Gebeutelt von großen Hungersnöten und Überbevölkerung wandele sich das Land massiv, sagt Martin Bürger. Seit der großen Kulturrevolution wurde China immer mehr zu einer Großmacht werden. Groß ist auch die Wirtschaft. Im nächsten Jahr werde erwartet, dass China die USA überholt. Groß ist auch der Zusammenhalt im Land, erzählt Bürger.

Ich sah einen Bus, der liegengeblieben ist und die Fahrgäste sind ausgestiegen und haben den Bus angeschoben.

Martin Bürger, China-Experte

 

 

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Christoph Becker
15.10.2015 - 10:35