Müllentsorgung

Neue Gebührensätze für Abfallwirtschaft

Die Stadt will die Verwertungs- und Biotonnengebühren erhöhen. Mitte November soll entschieden werden, ob die Änderungen nächstes Jahr im Januar umgesetzt werden sollen.
Haufen Biomüll mit viel Plastik
Müllberg

Der Grund für die erhöhten Gebühren seien die steigenden Kosten für Entsorgung und Personal im nächsten Jahr. So wird damit gerechnet, dass im Vergleich zu 2017 die Kosten für die Abfallentsorgung um sieben Prozent steigen werden, also um 2,6 Millionen Euro auf insgesamt 41,8 Millionen Euro. Außerdem soll laut Stadtreinigung in die Technik und die Erneuerung des Fuhrparks investiert werden.  Die Gebühren für die Leerung der 60-, 120-, und 240-Liter-Restabfallbehälter sollen erhöht werden, wobei die Gebühren für die 80- und 1.100-Liter-Behälter sinken.

Wann zahlt man wie viel?

Zahlen muss man nur, wenn die Behälter geleert werden – aller drei Monate ist dabei allerdings Pflicht. Die Kosten sind von der Größe der Tonnen abhängig, wobei die Kosten bei der Biotonne am stärksten erhöht werden. Wie oft der Müll abgeholt wird, spielt bei der Gebühr ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine typische Restmülltonne fasst 120 Liter. Eine Leerung wird von 5,60 Euro auf 6,04 Euro steigen, also um 0,44 Euro. Wenn die Tonne beispielsweise jede Woche geleert wird, zahlt man pro Jahr also 40 Euro mehr.

Was wird alles teurer?

Aber nicht nur die Leerungsgebühr soll steigen. Auch bei der Verwertungsgebühr werden die Preise angezogen. Das beinhaltet unter anderem die Entsorgung von Sperrmüll, Schadstoffen, Schrott und Elektrogeräten. Die Preise der Änderung variieren von 26 Cent bei der 60-Liter-Tonne bis hin zu 3,23 Euro der 1.100-Liter-Tonne pro Monat. Auch die Entsorgungskosten bei den Biotonnen werden vorrausichtlich steigen.

Die genauen Zahlen finden sie hier.

 

 

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Ella Kreße
13.09.2017 - 18:05