M19 – das lange Interview

"Mein Schreiben hat sich radikalisiert."

Unser Gast, Bertram Reinecke erklärt uns, was Johannes Kepler mit Lyrik zu tun hat und warum man ein Buch ruhig einmal in der Kneipe vergessen kann.
Bei Bertram Reinecke dreht sich alles um die Welt der Bücher

Dieses Mal zu Gast bei M19: der Verleger und Dichter Bertram Reinecke. Er erklärt uns nicht nur, wie das Verlagswesen funktioniert, sondern auch, was seinen Verlag so besonders macht.

"Als kleiner Verlag braucht man ein eigenes Profil."

Des Weiteren spricht er über die zukünftige Entwicklung auf dem Büchermarkt und welche Chancen er für den Buchhandel in Zukunft sieht. Dazu gehört auch, über die Entwicklung der Literaturszene in Leipzig zu reden.

"Ein Buch strahlt Individualität aus."

Was ist das schönste deutsche Wort? Inwiefern hat ihn seine Zeit am Literaturinstitut Leipzig in seinem Schreiben beeinflusst? Wie baut man ein "Flickengedicht" auf? Das alles verrät uns Bertram Reinecke im langen Interview bei M19.

Einen kleinen Tipp, um peinliche Situationen zu vermeiden, hat Bertram Reinecke auch noch: "Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat."

Moderatorin Lisa Hofmann im Gespräch mit dem Verleger und Dichter Bertram Reinecke

Redaktion: Amy Wittenberg, Francis Whitehead und Caroline Bernert

Bertram Reinecke im langen Interview bei M19.
 

Kommentare

Hallo, habe das Interview verfolgt und konnte den Autor oder das Buch der Frage: das letzte Buch der 10 Jahr nicht zu ordnen bzw. im Netz nicht finden, könnt ihr mir helfen, Danke Steffen.

Adam Thorpe - Ulverton @Schmidt

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Bertram Reinecke wurde 1974 in Güstrow geboren und studierte in Greifswald Germanistik, Philosophie und Psychologie und hängte noch ein Studium am Literaturinstitut in Leipzig dran. Dort arbeitet er heute unter anderem als Gastdozent. Bertram Reinecke ist aber auch als Dichter und Verleger tätig. Sein Verlag "Reinecke und Voß" (gegründet 2009) ist schon von dem Kritiker Uwe Hansen als "Fachverlag für Horizonterweiterung" bezeichnet worden. Dort werden hauptsächlich Autoren des Symbolismus und Futurismus verlegt. Zu Bertram Reineckes eigenen Werken gehören "An langen Brotleinen" (2000), "Engel oder Pixel" (2012) oder "Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst" (2012).