Notarzttraining

Medizinstudium mal anders

Lernen statt feiern! Vom 19.-21. Januar wird das Werk 2 mal anders genutzt - und zwar von den Medizinstudenten der Uni Leipzig.
Ein Krankenwagen im Werk 2?

Das Bild, welches sich im Moment beim Betreten des Werk 2 ergibt, ist neu: Es hängt eine Strickleiter von der Decke, überall laufen Feuerwehrleute und Sanitäter herum. Ein umgedrehtes Auto, unter welchem ständig andere Menschen liegen. Junge Leute, die abwechselnd versuchen, die Dummies wiederzubeleben.

Die Medizinstudenten der Universität Leipzig absolvieren in diesen Tagen einen Kurs der anderen Art: Ein Notarzttraining. Statt sich im Rahmen von Vorlesungen, Seminaren und Übungen mit den Stoff auseinander zu setzen, werden sie aktiv gefordert - geistig und körperlich. Denn die Übungen, die unter anderem vom ASB Sachsen und der Feuerwehr Leipzig vorbereitet und durchgeführt werden, sind hauptsächlich praktisch angelegt. Es geht darum, das theoretisch erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen.

Insgesamt müssen 9 Stationen absolviert werden. Pro Station haben die Studenten 37 Minuten Zeit, um die Aufgaben, meist in Kleingruppen, zu lösen. Dabei werden sie immer von Fachleuten begleitet, die sie anleiten und ihnen bei Fragen zur Verfügung stehen. 

Neben dem Basic Life Support, der auch Bestandteil auf dem Weg zum Führerschein ist, lernen sie zum Beispiel, wie sie Patienten aus Unfallfahrzeugen retten oder wie der Abtransport von aus hohen Höhen gestürzten Menschen funktioniert, ohne die Wirbelsäule zu schädigen.  Dafür steigen sie dem Werk 2 am Connewitzer Kreuz sogar auf's Dach. Knapp 15m über dem Boden.  

Reporterin Marisa Becker begleitete die Medizinstudenten bei einigen der Stationen:

Reporterin Marisa Becker war bei dem Notarzttraining im Werk 2 vor Ort.
1901 LoT Marisa

 

Medizinstudenten beim Notarzttraining
Die Medizinstudenten absolvieren ein Notarzttraining
 

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