M19 Themensendung: Tradition

Leipziger Betriebe mit langer Tradition

Die Thomaskirche und das Völkerschlachtdenkmal sind für die Leipziger Stadtgeschichte bekannt. Neben den imposanten Gebäuden können aber auch kleine Betriebe mit einer großen Tradition punkten. Bei M19 waren drei von ihnen im Gespräch.
Hutfachgeschäft in der Leipziger Innenstadt

Den Beitrag zum Nachhören findet ihr hier:

 

Hutkunst seit 1928

Inhaberin Carina Kunth im Hutladen

Der älteste der vorgstellten Betriebe ist "Der Hutladen" in der Leipziger Innenstadt. Dieser besteht von 1928 an und wird seit 30 Jahren von der Familie Kunth geführt. Abseits von kurzlebigen Trends und Massenproduktion werden hier Damenhüte nach traditioneller Handwerkskunst angefertigt.

Unsere Redakteurin Emma Lübbert hat die Inhaberin Carina Kunth getroffen. Im Interview erzählt sie, wie wichtig Tradition für sie ist.

Distillery-Chef Steffen Kache und Redakteur Lucas Wotzka

 

Techno-Tradition in Leipzig

1992 als Underground-Club gestartet, entwickelte sich der Techno-Club Distillery nach dem Umzug in die Kurt-Eisner-Str. im Jahr 1995 zu einem Aushängeschild der Leipziger Technoszene.

Steffen Kache, Betreiber und Gründer der Distillery, verriet uns im Interview, woher der Name Distillery eigentlich kommt, woher die Idee für den Club kam und wie sich das Publikum nach dem Umzug verändert hat. Außerdem spricht er über den aktuellen Stand der neuen Umzugspläne: Ab 2022 ist am aktuellen Standort erstmal Schluss. Ob es schon eine neue Immobilie gibt, erfahrt ihr im Interview. Darüber hinaus geht es um den Schlafrhythmus als Clubbetreiber, Ideen für die Zukunft, die Konkurrenz zum IfZ und die Rolle und Verantwortung der Distillery für die Stadtgesellschaft.

Bäckerei

Familiärer Backbetrieb seit 1932

Seit 1932 von Generation zu Generation weitergeführt, werden auch noch heute Handwerks-Backwaren in der Bäckerei Perduß angeboten. Der familiäre Handwerksbetrieb hat seine Backstube seit 1932 in der Scharnhorststraße im Leipziger Süden, und durfte mit dem 2. Weltkrieg und der DDR-Zeit einige Umbrüche erleben.

Wie ist es, mit 22 Jahren überraschend einen Betrieb zu übernehmen? Und wie konnte während der DDR-Zeit exquisite Mangelware wie Marzipan ersetzt werden? Chefin Antje Perduß erzählt im Interview aus der Geschichte des Betriebs. Zudem wird thematisiert, wie die Handwerksbäckerei heutzutage neben großen Bäckerei-Ketten überleben kann.

 
 
 

 

 

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Emma Lübbert, Lucas Wotzka, Charis Mündlein
01.04.2019 - 14:04