Asylpolitik

Konkrete Pläne für Ankerzentren

Die Umsetzung der Ankerzentren in Sachsen nimmt Form an - Bundesinnenminister Horst Seehofer besuchte heute die Landeshauptstadt Dresden und suchte Unterstützung bei der säsischen Politik.
Abschiebung und Flüchtlinge
Geflüchtete in Sachsen sollen demnächst in Anker-Zentren untergebracht werden.

Die Ankerzentren waren eine zentrale Forderung der CSU in den Koalitionsverhandlungen. Ein erstes Ziel war es, Pilotzentren in einigen Bundesländern einzurichten. Alle Bundesländer, bis auf Sachsen, verweigerten ihre Unterstützung. Deshalb hat Seehofer heute auch Dresden besucht, um das Thema „Ankerzentrum“ näher zu besprechen Gesprächspartner waren unter anderem Michael Kretschmer und Roland Wöller.

Die Ankerzentren sind weiterhin geplant, sowohl Seehofer als auch Kretschmer wollen diese noch immer umsetzen. Kretschmer sagte in der Pressekonferenz, die Zentren seien eine gute Chance, um „doppelte Enttäuschungen“ zu verhindern. Das Ankerzentrum soll in Dresden eingerichtet werden und etwa 1000 Personen aufnehmen. Laut Innenministerium wird kein neues Zentrum gebaut, stattdessen möchte man bestehende Einrichtungen nutzen. Außerdem sollen mehr Mitarbeitende eingestellt werden, um die Anträge schneller zu bearbeiten. In der Konferenz wurde außerdem beschlossen, die Bundespolizei in Sachsen aufzustocken. Insgesamt sind rund 250 weitere Beamte für den Freistaat geplant.

 

Der Beitrag zum Nachhören:

Moderator Paul Materne im Gespräch mit Anneke Elsner.
2805 SG Seehofer
 

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