Lexikon Bundestagswahl

Kanzlerwahl

Was ist ein Überhangmandat? Was macht der Bundeswahlleiter? Und wie läuft die Regierungsbildung ab? mephisto 97.6 hat die Antworten zu diesen und mehr Fragen.
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Bei der Kanzlerwahl geht es um die Wahl des Bundeskanzlers durch den Bundestag. Sie gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Parlaments. Denn nach der Bundestagswahl obliegt es allein den neu gewählten Abgeordneten, wer künftiger Bundeskanzler wird und einen Regierungsauftrag erhält. Eine verbindliche Frist nach der Wahl gibt es dafür aber nicht: Denn die Kanzlerwahl wird im Bundestag erst auf die Tagesordnung gesetzt, sobald sich die Koalitionsparteien einig geworden sind. Dann wird der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin auf Vorschlag des Bundespräsidenten für vier Jahre durch den Bundestag gewählt. Dazu gibt es – sofern erforderlich – drei Wahlgänge. Üblicherweise wird der Kanzler oder die Kanzlerin im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt. Gelingt das nicht, sind ein zweiter und dritter Wahlgang möglich. Hier wird eine absolute Mehrheit oder – wie im letzten Wahlgang – eine einfache Mehrheit benötigt.

Der Beitrag von mephisto 97.6 Redakteur Magnus Raab zum Nachhören:

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Ella Kreße
15.08.2017 - 00:00