Jahrbuch

Jahresstatistik 2017 Sachsen nimmt zu

In wenigen Wochen geht das Jahr zu Ende - das bedeutet, die Statistiken werden auf den aktuellen Stand gebracht. Dienstag hat das Statistische Landesamt sein Jahrbuch für 2017 vorgestellt. Das Buch umfasst 600 Seiten.
Geldscheine auf schwarzem Hintergrund
Sachsen verdienen im Durchschnitt mehr.

Eine kompakte Zusammenfassung

Bei dem Jahrbuch handelt es sich um eine Zusammenfassung aller Daten, die durch das Statistische Landesamt erhoben wurden. Diese belegen Veränderungen und Entwicklungen mit Zahlen – daraus folgt, dass die erhobenen Daten zum Teil auch der gefühlten Realität widersprechen können. Mittels dieser Daten können mittel- und langfristige Entwicklungen daraus abgeleitet werden. Die Erkenntnisse können dann beispielsweise in politische Entscheidungen einfließen.

Ein Rückblick

Der Bericht dreht jedoch nicht um dieses Jahr, denn die Zahlen sind zum Großteil aus dem Jahr 2016. Einige Ausnahmen gibt es dann aber doch, so zum Beispiel die Daten zur Bundestagswahl.

Aus denen geht hervor, dass der Anteil an Briefwählern in Sachsen dieses Jahr stark gestiegen ist: nämlich auf ganze 21 Prozent. Immerhin, denn vor vier Jahren waren es nur knapp 16 Prozent der Wähler, die auf die Briefwahl zugriffen.

Im Schnitt mehr Geld

Eine positive Nachricht gibt es für alle Arbeitnehmer, denn die Löhne in Sachsen sind angestiegen. Um fast vier Prozent mehr als noch 2015. Damit verdienen Arbeitnehmer jetzt im durchschnittlich über 1000 Euro mehr als noch im Vorjahr. Diese Entwicklung könnte unter anderem durch das fast 133 Millionen Euro gestiegene Wirtschaftsniveau zustande gekommen sein.

Sachsens Waagen müssen mehr aushalten

Schlechte Nachrichten gibt es aber auch, denn nicht nur die Löhne sind angestiegen. Die Sachsen wiegen anscheinend zu viel. Laut dem Bericht sei der BMI (Body Mass Index) zu hoch. Dieser setzt das Körpergewicht mit der Körpergröße in ein Verhältnis. Und beim BMI liegt Sachsen über dem Bundesdurchschnitt.

 

Kommentieren