Leben im All

Huhu, ist da draußen noch wer?

Der Mann im Mond, grüne Männchen vom Mars oder Maschinen, die jede menschliche Intelligenz übersteigen – Wie außerirdisches Leben im Universum aussehen könnte, beschäftigt die Menschheit schon lange. Warum wollen wir so ungern allein im All sein?
Unsere Erde - ist sie der einzige Ort im Universum, an dem intelligentes Leben entstanden ist?

Die Voyagersonden, ausgestattet mit goldenen Schallplatten, trudeln mit Grüßen von der Erde durchs All. Das sogenannte WOW-Signal, ungewöhnliche Radiofrequenzen, die von einem Radioteleskop in Ohio aufgezeichnet wurden, geben bis heute Rätsel auf. Und alle paar Monate wird ein möglicherweise bewohnbarer Exoplanet in den Weiten des Universums entdeckt und es kommen neue Diskussionen über die Möglichkeit, dieses Mal nun vielleicht auf außerirdisches Leben zu stoßen auf. 

Bisher sind wir alleine im Universum

Noch gibt es keinen bestätigten Hinweis auf eine Zivilisation oder auch nur simple Formen von Leben außerhalb der Erde, dass es sie geben muss, steht für viele außer Zweifel. Schon seit den 60er Jahren gibt es die "Drake-Gleichung", benannt nach dem Astrophysiker Frank Drake, der die Formel zur Berechnung außerirdischer Zivilisationen aufstellte. In der Gleichung werden unter anderem die mittlere Anzahl neu entstehender Sterne in der Milchstraße pro Jahr oder die Anzahl von Planeten, die sich in der habitablen Zone befinden (das ist die Zone rund um einen Stern, die weder zu heiß, noch zu kalt ist, um Leben zuzulassen), berücksichtigt. Bei den Faktoren in der Gleichung handelt es sich fast nur um Schätzungen, entsprechend stark schwanken die möglichen Ergebnisse. Von einer Zivilisation in unserer Galaxie bis hin zu 4.000.000 Formen intelligenten Lebens in der Milchstraße, scheint alles möglich zu sein. Wenig überraschend ist, dass die Formel sehr umstritten ist. Das ist aber auch gar nicht so wichtig, denn eines macht die Drake-Gleichung deutlich: Der Gedanke an außerirdisches, intelligentes Leben mag gruselig sein. Noch unheimlicher ist jedoch die Vorstellung, ganz allein im Universum zu sein.

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams, Autor von „Per Anhalter durch die Galaxie“

Der Frage, warum Menschen so gewissenhaft und ausdauernd nach außerirdischer Intelligenz suchen, ist mephisto 97.6 Redakteurin Johanna Bastian nachgegangen:

 

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