Stadtradeln

Holt die Drahtesel raus

Das Stadtradeln geht in die nächste Runde. Wer sich auf den Sattel schwingt, schont die Umwelt und wird fit. Nebenbei gibts auch Preise zu gewinnen!
Freuen sich auf das Stadtradeln: Nancy Kallenbach und Christa Engler.

Drei Wochen lang können die Leipziger wieder für Klimaschutz und sicheren Radverkehr in die Pedale treten. Der Bundesweite Wettbewerb des Klima-Bündnis findet zum neunten Mal statt. Organisiert wird er von der Stadtverwaltung und dem Umweltbund Ökolöwe. Den Auftakt bildet die Leipziger Radnacht am 1. September, die um 19:00 Uhr auf dem Augustusplatz beginnt. Ziel des Wettbewerbs ist es, aktiv fürs Radfahren zu werben. Vor allem die Klimaschutzaspekte des Radfahrens werden von den Veranstaltern hervorgehoben. Schließlich könne durch den Wechsel vom Auto zum Fahrrad der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduziert und die Feinstaubbelastung in der Stadt verringert werden.

Zur Belohnung vergeben die Organisatoren Preise in verschiedenen Kategorien:

  • fahrradaktivistes Unternehmen

  • Fahhradaktivste Schule

  • Fahrradaktivste Kita

  • Team mit den meist gefahrenen Kilometern

  • Team mit der meisten Werbung

  • Team mit den meisten Teilnehmern

Außerdem werden unter den aktivsten 50 Teams vier Geldprämien in Höhe von jeweils 250 Euro verlost. Im Bundeswettbewerb gibt es zwar keine Preise, dennoch hat Matthias Uhlig vom Ökolöwen eine besondere Zielstellung:

Wir waren in den letzten 3 Jahren immer Zweiter. Es wäre schön wenn wir noch mehr Menschen zur Teilnahme motivieren könnten und den Sieg im Bundeswettbewerb nach Leipzig holen.

Matthias Uhlig, Umweltbund Ökolöwe

Die Teilnehmer können entweder für ihr Team radeln oder Kilometer für die Stadt Leipzig sammeln. Angemeldet ist man schnell, entweder auf der Website oder mit der passenden App. Das ist auch nach dem 1. September noch möglich. Die geradelten Kilometer können einfach nachgetragen werden. Wenn dieser Schritt getan ist, müssen nur noch die Fahrten eintragen werden. In der App kann auch eingesehen werden, inwieweit der eigene Kohlenstoffdioxid-Ausstoß durch das Fahrradfahren verringert wurde und wie viel Benzinkosten gespart werden konnte.

Nancy Kallenbach, Leiterin der August- Bebel Grundschule und Elternratsvorsitzende Christa Engler sind begeistert von dem Konzept. Ihr Team hat bereits letztes Jahr teilgenommen und erreichte mit 7.500 gefahrenen Kilometern den 39. Platz. Auch dieses Jahr hofft die Schulleiterin auf eine Platzierung unter den Top-50. Ob das aber auch klappt, ist derzeit noch nicht sicher, da sich bis jetzt noch nicht genug Teilnehmer gefunden haben. Die Radelgruppe, bestehend aus Eltern, Mitarbeitern und Schülern hofft somit noch auf Verstärkung fürs Team. Falls sie unter den Top-50 dann ausgelost werden würden, hätte Nancy Kallenabach schon eine Idee. In den letzten Jahren kamen so viele Kinder mit dem Fahrrad zur Schule, dass die Fahrradständer schon längst nicht mehr ausreichen:

Darum war meine Idee, wenn wir gewinnen sollten, dass wir die 250 Euro dann in einen neuen Fahrradständer für die Schule investieren könnten.

Nancy Kallenbach, Schulleiterin

Weitere Informationen zum Thema hören Sie in dem Beitrag von mephisto 97.6 Redakteurin Luise Tasler:

Ein Beitrag von mephisto 97.6 Redakteurin Luise Tasler.
 
 

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anna gutzeit
31.08.2017 - 20:04