Mobilität

Grau raus, grün rein!

Wer zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, hat andere Bedürfnisse als die, die Auto fahren. Der Fachverband Fußverkehr hat ein Konzept entwickelt, um Städte fußgängerfreundlicher zu gestalten. Auch für die Stadt Leipzig ist der Fußverkehr ein Thema.
Zu Fuß, statt mit dem Auto.

In den letzten Wochen war bei der großen Hitze, die Entscheidung einen Weg zu Fuß zu erledigen oft mit Anstrengung und Schweißausbrüchen verbunden. Gerade in Städten hatten die Menschen mit hohen Temperaturen zu kämpfen. Das hat der Fachverband Fußverkehr als Anlass genommen, um erneut auf die Wichtigkeit einer fußgängerfreundlichen Stadt aufmerksam zu machen. Diese zeichnet sich dabei vor allem durch mehr Grün in den Straßen aus. Dabei soll die Begrünung Flächen stattfinden, die zuvor von Autos genutzt wurden, zum Beispiel Parkstreifen. Denn Asphalt und Teer speichern die Wärme, währenddessen Bäume oder andere Form von Bepflanzungen für kühlere Temperaturen sorgen. Um die zehn Grad Unterschied kann es machen, ob eine Straße begrünt ist oder nicht.

Der Fachverband hat einen Leitfaden entwickelt, der dazu dienen soll Städte fußgängerfreundlicher zu gestalten. Halle und Jena sind zum Beispiel Städte, die den Leitfaden in die Tat umzusetzen. Leipzig ist bis jetzt noch nicht dabei, doch auch hier tut sich einiges in dem Themenfeld. So wurde hier als erste deutsche Stadt die Stelle eines Fußverkehrsbeauftragten geschaffen. Dieser kümmert sich nun alle Belange derer, die zu Fuß unterwegs sind oder es gerne wären. Auch was die Straßenbegrünung angeht gibt es Pläne in Leipzig. So sollen in der nächsten Zeit rund hundert neue Bäume gepflanzt werden.

 

Der Bericht von Insa Trölenberg über den Fachverband Fußverkehr und die Situation in Leipzig
Fußverkehr

 

 

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Insa Trölenberg
03.09.2018 - 14:36