Schulwesen

Per Glasbrücke in die neue Klasse

Seit Montag, dem 7. August gibt es in Leipzig mehr Platz für eine große Menge an Schülern: Das Goethe-Gymnasium in Schönefeld öffnete offiziell seine Türen. Diesen Mittwoch wurde die Eröffnung noch einmal gefeiert.
Goethe-Gymnasium in Schönefeld
Das Goethe-Gymnasium mit Schulhof.

Bei den Feierlichkeiten fanden unter anderem die Namensverleihung des Gymnasiums, so wie die Schlüsselübergabe statt. Das neue Schulgebäude soll nun Platz für über 30 Klassen und knapp 900 Schüler bieten.

Modern mit Altbaucharme

Wo heute ein helles, großes Gebäude ist, standen noch vor einigen Jahren zwei leer stehende historische Schulgebäude. Diese wiederum bestanden aus vier einzelnen Häusern. Vor vier Jahren begann man mit der Planung der Sanierung aller Häuser. Das Endergebnis ist kontrastreich: Von außen blickt man nun auf große Fensterfronten, hinter denen sich Treppenhäuser mit Altbaucharme befinden. Neben der Sanierung sollte auch eine Verbindung der einzelnen Gebäude umgesetzt werden. Die Idee wurde durch den Bau einer gläsernen Brücke realisiert.

Kosten und fehlende Elemente

Auch wenn die Schule im Großen und Ganzen fertiggestellt ist, werden in nächster Zeit noch kleinere Reparaturen parallel zum alltäglichen Unterrichtsbetrieb laufen. Darüber hinaus fehlt dem Gymnasium noch eine moderne Sporthalle. Für diesen Neubau überreichte die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth während der Eröffnungsfeier einen Fördermittelcheck in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro. Der Check stammt vom Bund-Länder-Programm „Brücken in die Zukunft“. Die Sporthalle soll innerhalb der nächsten zwei Jahre gebaut werden.

Allgemein belaufen sich die Gesamtkosten der Sanierung auf rund 19,8 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen unterstützte den Umbau mit 6,6 Millionen Euro.

Die Informationen können Sie noch einmal im Beitrag von mephisto 97.6-Redakteurin Fanita Romanus nachhören:

Ein Beitrag von Fanita Romanus.
 
 

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Die neue Homepage des sanierten Goethe-Gymnasiums finden Sie hier.