Literaturrezension

Girl in a Strange Land

Karl Oslbergs neuer Jugendroman stellt die philosophischen Fragen nach Realität und Selbstbestimmung in einer Zukunft beherrscht von künstlichen Intelligenzen und virtueller Realität. Dem jüngsten mephisto 97.6 Redakteur hat der Roman gut gefallen.
"Girl in a strange Land" von Karl Olsberg
"Girl in a strange Land" von Karl Olsberg

Es ist das Jahr 2058 und die meisten Menschen leben nur noch in der virtuellen Realität und die Welt wird von künstlichen Intelligenzen beherrscht. Das beschreibt Karl Olsberg in seinem neuen Jugendroman. Ob „Girl in a strange Land“ auch wirklich etwas für Jüngere ist, hat unser jüngster Redakteur in Erfahrung gebracht. Paul Lünenborg ist zwölf Jahre alt und hat das Buch gelesen.

Den Beitrag zum Nachhören gibt es hier:

"Girl in a strange Land" - eine Literaturrezension von Paul Lünenborg
"Girl in a strange Land" - eine Literaturrezension von Paul Lünenborg

Olsbergs Jugendbuchdebüt "Boy in a White Room" beschäftigte sich noch mehr als "Girl in a strange Land" mit existenziellen philosophischen Fragen und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.  

Karl Olsberg

Seinen ersten schriftstellerischen Erfolg hatte Olsberg mit seinem Roman "Das System", der auch ein Thriller mit IT Hintergrund ist. Da verwundert es nicht sonderlich, dass Olsberg über künstliche Intelligenz promoviert hat. Allerdings nicht in einer Geisteswissenschaft, sondern in der Betriebswirtschaft. Olsberg, der eigentlich Karl-Ludwig Max Hans Freiherr von Wendt heißt, ist eben auch erst seit 2005 Schriftsteller. Unter anderem arbeitete er für McKinsey und auch heute ist er weiterhin hauptberuflich Unternehmensberater. Nichtsdestotrotz hat Olsberg schon mehr als 30 Bücher veröffentlicht. Darunter ist auch die Reihe "Das Dorf" die im Universum des Computerspiel Minecraft spielt.    

 

 

  

 

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