Gesundheit

Je schwerer desto schlechter

Jedes 7. Kind in Deutschland ist übergewichtig, 6 Prozent sind adipös. Doch weder die schwerwiegenden Folgen der Erkrankungen noch die Möglichkeiten zur Prävention sind den meisten Menschen bewusst. Susan Blüher aus Leipzig hat Adipositas erforscht.
Füße auf einer Waage, die Waage zeigt die Zahl 196 an.
Wer zu viel wiegt, der begiebt sich in ernsthafte Gefahr

Adipositas ist im Volksmund eher unter Fettsucht oder Fettleibigkeit bekannt. Die Ursachen liegen dabei in erster Linie in einer ungesunden Ernährung und zu wenig Bewegung. Auch Kinder und Jugendliche erkranken und leiden unter den Folgeerkrankungen. Diese Gefahr hat nun Dr. Susan Blüher vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) in Leipzig erforscht und erhielt dafür den Arthur-Schlossmann-Preis der Sächsisch-Thüringischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirugie.

Folgen

Die Folgen von Adipositas sind vielfältig. Zum Beispiel steigt das Risiko an Stoffwechsel- und Herzkreislauferkrankungen zu erkranken, die Leber wird stärker belastet, aber auch das autonome Nervensystem, welches die Organe, den Kreislauf und den Stoffwechsel reguliert.

Therapie und Prävention

Als wichtigste Therapie bei Kindern und Jugendlichen gilt eine Veränderung des Lebensstils. Mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung können das Problem aber nicht vollständig lösen. In extremen Fällen hilft nur ein chirurgischer Eingriff. Viel wichtiger ist aber die Prävention, Maßnahmen, die dazuführen, dass normalgewichtige Kinder nicht ins Übergwicht abrutschen. Dieses Thema ist aber nur wenigen Eltern und Lehrern bewusst. In Leipzig kümmert sich der Verein Klaks um Familien mit übergewichtigen Kindern.

 

Übergewicht bei Kindern. Ein Beitrag von Tabea Seußel
Fat Kids
 

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