Verbraucherschutz

Gemischte Bilanz nach Klagewelle

Seit einem Jahr geht die Verbraucherzentrale Sachsen gezielt gegen Schlüsseldienste vor, die der Kundsc überhöhte Rechnungen ausstellen. Doch der Erfolg hält sich bislang in Grenzen.
Wenn der Schlüsseldienst gerufen wird, kann das ziemlich teuer werden.

Wenn man sich ausschließt, dann kann oft nur noch der Schlüsseldienst weiterhelfen. Doch immer wird der Kundschaft eine überhöhte Rechnung ausgestellt. Das zuviel gezahlte Geld von den Schlüsseldiensten zurückzubekommen, ist aber sehr schwer, wie Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Sachsen im Interview mit mephisto 97.6 erklärte. Das Problem bestehe vor allem darin, ergangene Urteile letztendlich auch zu vollstrecken.

Über 600 Beschwerden über Wucherpreise von bis zu 1.500 Euro gingen in den vergangenen zwei Jahren bei der Verbruacherzentrale Sachsen ein. Zunächst wurden acht Klagen von den Verbraucherschützern angestrengt. Aber nur in einem Fall erhielt eine Klägerin den zuviel gezahlten Betrag zurück.

Daher empfehlen die Verbaucherschützenden, einen Zweitschlüssel bei Bekannten zu hinterlegen.

Das Interview mit Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Sachsen zum Nachhören:

Moderatorin Peggy Fischer im Gespräch mit Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Sachsen
0506 Interview Verbraucherschutz
 

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Thomas Tasler
05.06.2018 - 19:51