One Day in History

Gauß: Fürst der Mathematik

Es gibt kaum eine wissenschaftliche Disziplin, in der Johann Carl Friedrich Gauß seinen mathematischen Fingerabdruck nicht hinterlassen hat. Schon zu Lebzeiten war seine Intelligenz so hochgeschätzt, dass man ihn den "Fürst der Mathematiker" nannte.
Gauß auf dem Zehn-Mark-Schein
Deutsche Banknote der vierten Serie (ab 1989/90) . - Der Kuppelbau (links von Gauß' linkem Auge) stellt die Göttinger Sternwarte

Heute vor 241 Jahren, am 30. April 1777, wurde Carl Friedrich Gauß geboren. Er wurde mit 30 Jahren Professor für Astronomie, forschte aber an allem, was seinen Weg kreuzte: Komplexe Zahlen, Statistik, Lineare Algebra, Integrationstheorie, Geografie.

Als Gauß starb, sezierten Ärzte sein Gehirn, um es auf Anomalien hin zu untersuchen. Sie fanden nichts, was die außergewöhnliche Intelligenz erklären konnte. Noch heute liegt das Gehirn an der Universität Göttingen.

In dem Hörspiel-Feature "Der Mathematikerfürst" wird dieses Gehirn interviewt. Wie denkt der Mathematiker heute über sein Leben? Worauf hofft es noch? Und kann es vielleicht der heutigen Wissenschaft auf die Sprünge helfen?

Der Mathematikerfürst - ein Hörspiel-Feature von Fynn Bachmann
Der Mathematikerfürst

 

 

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