Aktionstag

Ferngesteuert in Kinderzimmer und Schule

Mit einem Aktionstag machte die Verbraucherzentrale am Evangelischen Schulzentrum auf Medienkompetenz und Medienbildung aufmerksam.
Eröffnung auf Schulhof
Die Eröffnung des Aktionstages auf dem Schulhof

Unter der Vermittlung von Medienkompetenz versteht man tatsächlich nicht nur, dass man Kindern beibringt, Nachrichten bei Facebook zu schreiben, sondern auch auf mögliche Gefahren aus dem Internet vorbereitet zu sein.

So gibt es beispielsweise Puppen und Plüschbären mit eingebauten Mikrofonen und Kameras, die mit Kindern kommunizieren können. Sogenannte Smart-Toys. Die können aber auch zur Gefahr werden, wenn sie manipuliert werden. So sprang bereits ein Kleinkind von der Leiter eines Hochbettes nur, weil ein sprechender Bär es ihm sagte. Aber auch hinsichtlich des Datenschutzes gibte es Herausforderungen. Es gibt Firmen, die die Puppen oder Bären gezielt so manipulieren, dass das Gesagte gespeichert und in einer Cloud hochgeladen wird. Perfektere Videoüberwachung ist kaum vorstellbar.

Kinder bewegen sich täglich fast sechs Stunden im Netz. Deswegen ist es wichtig, ihnen schon früh Kompetenzen im Umgang mit Medien zu vermitteln.

Katja Henschel, Verbraucherzentrale

Um auf diese Gefahren hinweisen zu können, wurden durch den Verbraucherschutz heute viele verschiedene Workshops organisiert. Unter anderem wurde die Internetseite seitenstark.de vorgestellt, wo Kinder spielerisch den Umgang mit Medien erlernen können. Außerdem wurden Videos gezeigt und Spiele gespielt, die auf die beschriebenen Gefahren hinweisen sollen.

Weitere Informationen zum Thema können Sie im Beitrag von mephisto 97.6 - Redakteur Max Birnbaum nachhören:

0709 SG Medien

 

 

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Max Birnbaum
07.09.2017 - 21:47