Welttag gegen Kinderarbeit

Es ist ein Teufelskreis

Am 12. Juni findet jährlich der Welttag gegen Kinderarbeit statt. Der Tag soll das Bewusstsein für die Ausbeutung von Kindern auf der ganzen Welt stärken. Warum Kinderarbeit immer noch weit verbreitet ist, erklärt Petra Mewes von UNICEF im Interview.
Kinderarbeit in Kambodscha
Kinderarbeit in Kambodscha

Rund 190 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren arbeiten. Dabei sollten sie in diesem Alter die Schule besuchen. Denn nur durch Bildung können sie später einen angemessenen Beruf finden mit dem sie auch für ihre Familien sorgen können. Genau hier liegt auch schon das größte Problem. Viele Kinder, vor allem in Entwicklungsländern, müssen für ihre Familien arbeiten. Denn oft reicht das Einkommen der Eltern nicht zum überleben der ganzen Familie. Das liegt hauptsächlich daran, dass auch sie früher nie zur Schule gehen konnten und es ihnen somit an der nötigen Bildung für besserbezahlte Berufe mangelt.

Genau hier beginnt der Teufelskreis. Denn wenn die Kinder statt zur Schule zu gehen beim Erwirtschaften des Familienunterhalts helfen müssen, fehlt auch ihnen die Bildung um später aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

Mehr Informationen zum Thema und zum Welttag gegen Kinderarbeit erhalten Sie im Interview von mephisto 97.6 Moderator Lukas Raschke mit Petra Mewes von UNICEF Leipzig.

Petra Mewes von UNICEF Leipzig erklärt unter anderem die physischen und psychischen Folgen von Kinderarbeit.
Petra Mewes von UNICEF Leipzig erklärt physische und psychische Folgen von Kinderarbeit.
 

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Charlotte Siemoneit
12.06.2018 - 20:33