Eventbericht

Ein Südafrikaner kommt selten allein

Der Südafrikanische DJ Thor Rixon findet den Weg nach Leipzig und begeistert die deutschen Zuhörer. Er ist zurzeit in Europa unterwegs und zeigte im So&So was er so alles kann.
Thor Rixon im So&So, Leipzig
Thor Rixon im So&So

Das Plattenlabel Laut & Luise ladet mal wieder ins So&So ein für eine Veranstaltung. Diesmal auch mit einem Internationalen DJ aus Kapstadt, Südafrika der zurzeit in Europa unterwegs ist. Der Abend ging auch schon damit los, dass ich ihn an der Bar traf, wo er sich grade ein Bier bestellte. Wir redeten über seine Musik und das er Leipzig und Deutschland „just amazing“ findet. Wir unterhielten uns über seine Kollaboration mit Alice Phoebe Lou, eine Sängerin die auch aus Kapstadt kommt und in Berlin entdeckt worden ist. Am Freitagabend hatten die beiden sogar einen gemeinsamen Auftritt in Berlin denn Alice Phoebe Lou schreibt dort grade an ihren neuen Album. Er entschuldigte sich dann und ging zum Main Floor wo er mit seinem Set als erster DJ des Abends oben im So&So anfing.

Thor Rixon "brought all the boys to the yard" 

Die Tanzfläche wurde immer voller als seine Musik, mit den tiefen und längeren Drops anfing und er uns zeigte wie viellagig sie war. Thor Rixon ist in Südafrika für seine Exzentrizität und seine einzigartige Weise in der er verschiedene Musik Richtungen zusammen führt, sehr bekannt. Dies zeigte er auch seinen deutschen Zuhörern heute Abend als er ein Remix von Fergie’s Song ‚Fergalicious‘ spielte, was die Zuschauer auch mochten. Seine Drops waren konsistent und gut getimed was die Zuschauer mit jubeln auch ausdrückten. Am Ende seines Sets spielte er ein Remix von Kelis‘ Song ‚Milkshake‘ was die Zuhörer auch liebten. Er wurde dann mit großem Applaus von der Bühne begleitet.

Verträumt

Im Wandschrank ging es zur gleichen Zeit auch bunt her, da spielte nämlich Judith Van Waterkant, die eigentlich für Rossa Termidis eingesprungen ist. Der Floor war voll und die Musik war ein Mix zwischen Ambiente Sound, Jungle Beats, Lounge und Deep House. Sie zeigte den Zuhörern eine gute Abwechslung von verschiedenen Stimmungen über die vier stunden die sie spielte. Am Ende ihres Sets hatte sie auch noch ein Remix von Fleetwod Mac‘s Song ‚Dreams‘ gespielt.

Techno Time

Zurück beim Main Floor legten WIDE AWAKE jetzt auf. Das Duo spielte sehr chillige und innovative Beats die auch mit industrielen Tech Sounds gemischt waren. Die Jungs spielten Drops die mehr subtile und unerwartet waren, das heißt es gab keine großen Build-Ups und Drops aber trotzdem gab es ein gutes tempo zum Tanzen, was sich auch daran zeigte, dass der Dancefloor bei ihnen am vollsten war.

Jascha Hagen, der für Johannes Ton eingesprungen ist, machte derzeit im Wandschrank weiter. Er hatte einen guten Mix von Techno und Deep electronic Musik. Sein Set war sehr wiederholungsvol und nicht sehr abwechslungsreich, aber hatte auch gute tiefe Beats, die sein Set trotzdem noch tanzbar machten.

Lila Wolken

Als dann die Morgen Sonne langsam anfing in den Wandschrank rein zu scheinen, gingen viele wieder zum Main Floor wo grade DWIG auflegte. Seine Beats wiederholten sich viel und es gab auch fast keine Drops, zu dem waren sie auch nicht sehr abwechslungsreich und tanzbar. Die Tanzfläche wurde immer mehr leer und viele chillten im Innenhof und auf den Hochbetten im Wandschrank. Die Musik ging aus und es war an der Zeit sich langsam wieder nach Hause zu begeben und mit dem Rest von Leipzig den wunderschönen Sonntagmorgen zu begrüßen.

 

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Julia Jochheim
12.07.2018 - 09:52
  Kultur