Rentenangleichung

Ein Niveau

Trotz Wiedervereinigung bestehen immer noch viele Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. So zum Beispiel in puncto Rente. Nun wurde allerdings die Angleichung des Rentenniveaus beschlossen. Doch wie hilfreich ist diese Maßnahme tatsächlich?
Rentenbescheid
Die Renten in Ost- und Westdeutschland sind immer noch verschieden.

Bereits im November vergangenen Jahres hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Renten der neuen Bundesländer an die Renten der alten Bundesländer angeglichen werden sollen. Nun kam es noch zu einem weiteren Beschluss: Die sogenannte Hochwertung der Ostrente soll Stück für Stück gesenkt werden.

Der Hochwertungsfaktor

Dieser Faktor soll das Niveau der Ostrenten künstlich auf dasselbe Niveau wie das der Westrenten bringen. Der Hochwertungsfaktor würde die Ost- und Westlöhne ins Verhältnis setzen und so eine Angleichung anstreben. Der neue Beschluss sieht jedoch vor, künftig den Hochwertungsfaktor schrittweise zu senken. Somit blieben auch die Löhne in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschen Löhnen niedriger. Schlussendlich bedeutet dies, dass Rentner im Osten auch weniger Rente erhalten, als Rentner im Westen.

Die Linke kritisiert

Die Linke-Fraktion ist der Ansicht, dass die Senkung des Hochwertungsfaktors auf längere Sicht zu geringeren Renten im Osten Deutschlands führen könne. Aus diesem Grund fordert die Fraktion der Linken, dass bis 2025 trotz des Angleichungsprozesses der Hochwertungsfaktor aktiv bleibt. Auch die Löhne sollen, wie die Renten, an das Westniveau angepasst werden.

 

Mehr Informationen hat mephisto 97.6 Redakteurin Peggy Fischer zusammengetragen:

mephisto 97.6 Redakteurin Peggy Fischer mit weiteren Informationen
 

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Lara Spät
15.02.2017 - 22:52