Sachsenbrücke

Ein echter Place-To-Be

Jahr für Jahr treffen sich die Leipziger auf der Sachsenbrücke. Doch was macht man an diesem Ort? Und was macht ihn so besonders?
Die Sachsenbrücke war mal ein historisches Schlachtfeld. Mittlerweile treffen sich hier die Leipziger zum Genießen.
Die Sachsenbrücke war mal ein historisches Schlachtfeld. Mittlerweile treffen sich hier die Leipziger zum Genießen.

Zugegeben, der Name wirkt ein bisschen merkwürdig - Sachsenbrücke. Am Übergang über dem Elsterbecken sollen während der Völkerschlacht  sächsische Truppen, die unter dem Befehl Napoleons standen, wortwörtlich die Seite gewechselt und sich mit preußischen Streitmächten verbündet haben.

Ein Ort für alle

So historisch geht es dort allerdings schon lange nicht mehr zu. Stattdessen wurde aus dem einstigen Schlachtfeld ein Ort zum Wohlfühlen. Wer auf Instagram, Facebook und Twitter nach der Sachsenbrücke sucht, findet Bilder von Menschen, die Musik machen, mit Kreide malen und das eine oder andere Getränk zu sich nehmen. Obwohl der Sachsenbrücke der Ruf nacheilt, sie sei ein Ort voller Hipster und randständiger Künstler, trifft man dort Menschen aus allen Bereichen. Doch woran liegt das? „An mir!“, behauptet der Eisverkäufer, der seit über zehn Jahren hier arbeitet. Kleine Konzerte, die Möglichkeit des Leute-Beobachtens und der gute Blick auf Clara-Zetkin-Park und Kanal tun ihr Übriges.

Die Reportage zum Nachhören:

Lars-Hendrik Setz und Christine Reißing sind dem Mythos Sachsenbrücke auf der Spur
Reportage Sachsenbrücke
 

Kommentieren

Lars-Hendrik Setz, Christine Reißing
26.05.2016 - 11:33