Konzertbericht - Fenster

Dreamy Room

Die Berliner Indie-Pop Band Fenster feierten am vergangenen Freitag die Veröffentlichung ihres neuesten Albums "The Room". Dazu kamen sie ins Conne Island und wurden von zahlreichen Fans empfangen.
Fenster live
Fenster im Scheinwerferlicht

Die Show wird durch die Band "Dolphins" eröffnet. Die spielen tanzbare 80s Synth-Pop Musik, die perfekt in die aktuelle Indie-Szene passt. Der Saal des Conne Islands ist zu diesem Zeitpunkt etwa halb so voll, wie er später werden wird, aber es wird bereits mitgetanzt und einige Dolphin-Fans outen sich auch in den ersten Reihen. Die Band selbst tanzt ausgelassen und erklärt hin und wieder die Hintergründe einiger Songs. Die etwas mehr als 30-minütige Show bringt also bereits Stimmung, bevor es dann mit Fenster weitergeht.

Dolphins live
 

Show

Fenster füllen das Conne Island. Viele tanzfreudige und textsichere Fans finden sich in den ersten Reihen auch, doch auch generell ist bewegte Stimmung im Raum. Die Band beginnt mit einer kleinen Tanzeinlage- die drei Bandmitglieder, die man tatsächlich auf der Bühne erkennen kann, bewegen sich synchron, indem sie im Takt der Musik immer wieder in die Knie gehen. Damit sorgen sie zu Beginn für einige Lacher und Sympathie-Punkte des Publikums. Musikalisch beginnen Fenster mit einigen Songs des neuen Albums, und unterbricht ihr Set zwischenzeitlich kurz, um auf das Erscheinen der Platte hinzuweisen. Im Laufe des Sets spielen sie eine Mischung an Liedern ihrer inzwischen vier Alben.

Fenster live im Conne Island
 

Highlight

Besonders viel Anklang scheint der Song "Memories" zu finden. Einige Fans wünschen sich sogar, dass der Song während der Zugaben noch einmal gespielt wird. Während das Lied läuft, wird ausgelassen getanzt und mitgesungen. Neben dem musikalischen Highlight, beweist die Band sich außerdem immer wieder als sehr sympathisch und die einzelnen Mitglieder machen kleine Scherze auf Kosten ihrer Musik. 

Fazit

Das Konzert vergeht sehr schnell und das Set wird gut abgestimmt. Auch wenn einige Fans im Publikum anscheinend Indie-Konzert mit Ballermann verwechseln und man leider den Schlagzeuger der Band quasi gar nicht sehen kann vor lauter Nebelmaschine, ist es insgesamt eine wirklich überzeugende Show, die viel Spaß macht und einen fröhlich in den Abend entsendet. 

 

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Gesa Koy
17.09.2018 - 11:22
  Kultur

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