Fotomarathon

Die Stadt durch die Linse sehen

Ein Marathon ohne Laufschuhe. Beim 2. Leipziger Fotomarathon ging es nicht um die schnellsten Füße, sondern um den besten Blick auf die Stadt. Unter dem Oberthema 'Leipziger Allerlei' wurden die Teilnehmer auf eine Fotojagd durch die Stadt geschickt.
Beim Fotomarathon waren die richtige Technik und ein gutes Auge gefragt.
Beim Fotomarathon waren die richtige Technik und ein gutes Auge gefragt.

Für alle Fotobegeisterten und Schnappschussjäger fand am vergangenen Samstag der zweite Leipziger Fotomarathon statt. Mehr als 150 begeisterte Fotografen von nah und fern – ein Team stammte aus Norwegen – hatten sich zum Start im historischen Wartesaal des Hauptbahnhofes versammelt, um sich der Herausforderung zu stellen: Unter dem Oberthema 'Leipziger Allerlei' sollten sechs verpflichtende Themen und ein von SIGMA gesponsertes Sonderthema fotografisch umgesetzt werden. Und das alles in acht Stunden. Um die Themen zu erfahren, mussten verschiedene Spots in der Stadt angesteuert werden.

Nach dem Start kam schon die Hektik

Banner des Marathons im Hauptbahnhof
Start und Ziel des Marathons war im Hauptbahnhof

Um 10 Uhr wurde der Fotomarathon offiziell eröffnet und die ersten beiden Themen verkündet: Das erste Thema lautete „Von A nach B“, das zweite „Stille Orte“ und es dauerte kaum 5 Minuten, da hatten sich die Teilnehmer schon weit verstreut, um Inspiration zu finden und Ideen umzusetzen.

Viel Zeit blieb nicht, denn schon ab 11 Uhr konnten die nächsten beiden Themen im Freitzeittreff Rabet abgeholt werden. Eine Stunde lang war das Organisationsteam im Leipziger Osten und verteilten neben den Themen auch kleine Stärkungen und gute Ratschläge. Doch nur wenige Teilnehmer nahmen sich die Zeit für kurze Unterhaltungen – der Zeitdruck war immer zu spüren – und auch Thema drei und vier „Mit Gefühl“ und „Spieglein, Spieglein“ wollten umgesetzt werden.

Einmal durch die Stadt und zurück

Für die beiden letzten, verpflichtenden Themen mussten die Teilnehmer in die Südvorstadt. Bei der Feinkost auf der Karl-Liebknecht-Straße wurde der zweite Spot des Marathons aufgebaut und ab 14 Uhr wurden dort die Themen „Gaumenfreuden“ und „Vorhang auf!“ ausgegeben.

Für die Fotografen kam dort schon ein wenig ein Endspurtgefühl auf und sie mussten sich der Frage stellen, ob sie auch noch das Sonderthema, welches ab 16 Uhr am Waldplatz ausgegeben wurde, anpacken wollten. Denn die Zeit war knapp. Nur wer bis 18 Uhr den Hauptbahnhof wieder erreicht und einen Stempel vom Team bekommen hatte, konnte seine Bilder zur Wertung abgeben.

Für alle im Hauptbahnhof

Welche Bilder ausgezeichnet werden, entscheidet eine Fachjury, die sich aus Profis aus der Szene sowie zwei Laien-Juroren zusammensetzt. Zusätzlich kann im Online-Voting die Top 20 für den Publikumspreis gewählt werden. Die Preisverleihung und die finale Stimmenabgabe für den Publikumspreis finden im Rahmen der 2. Leipziger Fotolounge am 4. Oktober im Täubchenthal statt. Die Siegerbilder und die Ergebnisse aller Teilnehmer werden dann von 10. bis 26. Oktober in den Promenaden am Hauptbahnhof ausgestellt.

Anna Diepold berichtet über den zweiten "Leipziger Fotomarathon" vom Wochenende.
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