DOK 2017

Die Geschichte

Das Dokumentar- und Animationsfilmfestival findet zurzeit zum 60. Mal in Leipzig statt. Doch was ist das DOK eigentlich? Ein Blick zurück auf die lange Geschichte des Festivals.
DOK
Logo des DOK

Die Geschichte des Internationalen Dokumentar – und Animationsfilmfestivals, kurz DOK, reicht bis in die 50er Jahre zurück. Der „Club der Filmschaffenden der DDR“ kam auf die Idee für das Festival. Von da an wurde das DOK zur regelmäßigen Veranstaltung, zunächst allerdings eine nationale.

Kurz vor dem Aus

Von 1957 bis 1959 konnte die Veranstaltung nicht stattfinden. Das lag an Unstimmigkeiten unter den Veranstaltern. Doch schon ein Jahr später starteten die Veranstalter mit frischen Ideen einen erneuten Versuch. Seit 1961 ist das Festival ein internationales Ereignis. Die goldene und die silberne Taube werden seither verliehen. Sie sind übrigens an eine Zeichnung von Pablo Picasso angelehnt. Ursprünglich zeichnete er diese für den Pariser Weltfriedenskongress.

Im Jahr 1973 gründete sich schließlich das Komitee der Internationalen Leipziger Woche für Dokumentar- und Kurzfilm. Die erste Präsidentin war Annelie Thorndike, eine der wichtigsten Dokumentarfilmerinnen.
Seit 1987 sind die ARD und das ZDF offizielle Teilnehmer des DOK. Nach der Wende trat das Komitee zurück. Bis dato war das DOK nur ein Dokumentarfestival - 1994 wurden erstmals auch Animationsfilme gezeigt und ausgezeichnet.

Neue Ideen zum 60. Jubiläum

Die Verantwortlichen zeigen an neuen Orten, wie zum Beispiel dem UT Connewitz, die aktuellen Filme. Außerdem fangen die Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum bereits drei Tage früher an. Zusätzlich können sich die Zuschauer auf die Dokumentarfilme freuen, die in den 60 Jahren am bedeutendsten waren.

Den Beitrag zum Nachhören finden Sie hier:

Ein Beitrag von Annika Sparenborg
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Annika Sparenborg
30.10.2017 - 17:24
  Kultur