Welttag des Wassers

Der blaue Planet ist durstig

Wasser macht unseren blauen Planeten einzigartig. Es ist der Ursprung des Lebens. Ohne Wasser könnte unsere Welt, so wie sie ist, gar nicht existieren. Doch genau das könnte schon bald in Gefahr sein – denn das Wasser auf der Erde wird immer knapper.
Blick aufs Meer
Am 23. März ist Weltwassertag

Wasserstoff, Sauerstoff und Wasserstoff – eine einfache chemische Verbindung. Doch Wasser ist weitaus mehr als das. Ohne Wasser gäbe es kein Leben. Alles begann im Wasser. Das sollten wir uns vielleicht nicht nur am Welttag des Wassers (23. März) sondern viel öfter vor Augen halten. Denn Wasser hat eine enorme Bedeutung – nicht nur für uns Menschen. Unser Körper besteht zu 60 Prozent aus Wasser. Es dient als Baustein unserer Zellen und als Transportmittel für Nährstoffe. 

Wasser als Schöpfer

Wasser bedeckt ganze 71 Prozent der Erdoberfläche. In den Eiszeiten hat es Landschaften, wie wir sie heute haben, geformt. Doch die Kraft des Wassers kann auch eine Gefahr darstellen. Lawinen, Schlammrutsche und Überschwemmungen kosten jährlich zahlreichen Menschen das Leben. Aber verschiedenste Organismen finden in den Gewässern der Erde auch Raum zum Leben. Allerdings sind diese durch die Machenschaften des Menschen bedroht. Überfischung, Verunreinigungen, Verbauungen und der Klimawandel bringen den natürlichen Wasserhaushalt unseres Planeten durcheinander. Wasser wird auch in der Technik eingesetzt, zum Beispiel zur Produktion von Papier. Dabei gehen für ein Kilo Papier 2000 Liter Wasser drauf. Das ist uns Menschen oft gar nicht bewusst. Das Wasser, was zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Konsumgütern genutzt wird, nennt sich virtuelles Wasser. Es treibt unseren Wasserverbrauch extrem in die Höhe. Am Tag verbrauchen wir 120 Liter Wasser pro Kopf im Haushalt. Mit dem virtuellen Wasser kommt jeder einzelne Mensch auf einen Verbrauch von 5000 Litern. Doch nicht in allen Teilen der Welt ist der Zugang zu Wasser so einfach wie bei uns in Westeuropa. Heute haben immer noch 750 Millionen Menschen keinen direkten Zugang zu Trinkwasser.

Vertrocknet die Erde irgendwann?

Durch die große Verschwendung droht Trinkwasserknappheit. Diese wird durch das weltweite Bevölkerungswachstum, den Klimawandel und die Verstädterung verstärkt. Der Großteil des Trinkwassers wird aus dem Grundwasser gewonnen. Dazu kommt, dass in Teilen Chinas, Indiens, der USA und des Nahen Ostens die Grundwasserressourcen nicht nachhaltig angezapft werden. Somit schwinden diese Ressourcen und das Risiko für Konflikte um Trinkwasser steigt. Genau darum ist es wichtig verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. 

Wie genau man Wasser sparsamer nutzen kann, erklärt mephisto 97.6 Redakteurin Angela Fischer:

Ein Beitrag von mephisto 97.6 Redakteurin Angela Fischer
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Kommentare

So ist das. Man muss zum Beispiel auch nicht täglich duschen oder in der Badewanne baden. Einmal wöchentlich reicht für den normalen Durchschnittsbürger. Tägllich früh und abends eine Katzenwäsche reicht. Das ist übrigens auch gut für die Haut. Auch im WC- Bereich gibt es Einsparpotenzial(Pisseimer).

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