f/stop Fotografie Festival 2018

Das nicht erzählbare Jahr 1990

Vom 23. Juni bis zum 1. Juli läuft das 8. f/stop Fotografie Festival. Und dabei gibt es, wie schon beim letzten Festival, auch wieder eine Ausstellung im öffentlichen Raum. Wir haben sie uns angeschaut und mit Fotograf und Kurator gesprochen.
Eröffnung des 8. f/stop auf dem Leuschner Platz

Die Einschätzung von Til Schäbitz zur Eröffnung des f/stop-Festivals können sie hier nachhören:

Moderator Paul Materne im Gespräch mit Til Schäbitz
Moderator Paul Materne im Gespräch mit Til Schäbitz

Schwarz-weiße Tafeln auf einem Holzgestell. Darauf Fotos und Textschnipsel zusammen arrangiert. Mal ein Mann der auf einem kaputten Auto steht, mal ein Wahlergebnis, manchmal auch einfach nur „12 Eier 16 Tomaten“.

Leipzig 1990 freilegen

Eingerahmt von Neuem Rathaus, MDR Tower und diesem seltsam anmutenden S-Bahn-Aufgang startet das 8. f/stop Fotografie Festival mit einer Ausstellung im öffentlichen Raum, mitten auf dem Leuschner Platz.

„So bekommen auch Leute, die nicht auf Fotografie fokussiert sind, etwas vom Festival mit“, sagt Kurator Jan Wenzel. Er kam auf die Idee, Fotos von Andreas Rost und Textcollagen von Elske Rosenfeld an genau diesem Ort zusammenführen.

Gemein ist ihnen das große Oberthema: Leipzig 1990 freilegen. Dazu muss jeder Besuchende seinen Teil beitragen um sich in das anfangs wirre Bild-Text-Geflecht hineinzuarbeiten. Doch wer sich die Zeit nimmt, kann eine ganz eigene Erzählung des Jahres 1990 mitnehmen.

Die kompletten Interviews gibt’s hier zum Nachhören:

Kurator Jan Wenzel im Interview mit Redakteur Til Schäbitz
Kurator Jan Wenzel im Interview

 

Fotograf Andreas Rost im Interview mit Redakteur Til Schäbitz
Fotograf Andreas Rost im Interview
 

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