Digitale Bildung

Das kommt aufs Tablet

Smartphones, Apps und Tablets begleiten viele von uns durch den Tag. In der Schule wird aber oft noch völlig auf diese neuen Technologien verzichtet. Nicht so in der Freien Schule Leipzig. Hier lernen die Schüler mit Hilfe von Tablets.
Henrik Ebenbeck mit Schülern
Lehrer Henrik Ebenbeck und Schüler von der Freien Schule Leipzig

Digitale Bildung

An der Freien Schule Leipzig haben die Schüler der neunten und zehnten Klasse am Projekt „Das kommt aufs Tablet – Bildung mit Netz” teilgenommen. Dafür bekam jeder von ihnen ein Tablet, mit dem sie in der Schule und zu Hause arbeiten konnten.  Das Equipment wurde von der bundesweiten Initiative „Digitale Bildung neu denken“ und Samsung zur Verfügung gestellt.

Keine Störung des Unterrichts

Wer denkt, dass die Tablets die Schüler ablenken und den Unterricht stören, irrt. Der erste Tag wurde bewusst dem Entdecken der neuen Unterrichtsbegleiter gewidmet. Dass der Umgang mit den Tablets durch die Schüler so kontrolliert geschieht, könnte aber auch dem offenen Unterrichtskonzept der Freien Schule geschuldet sein. Denn wer lieber mit den Geräten spielt, als Mathe zu lernen, kann dies tun. Schulungen für die Lehrer im Vorfeld des Projekts konzentrierten sich jedoch darauf, Störungen im Unterricht zu vermeiden. Es gibt beispielsweise Funktionen um den Bildschirm der Schüler zu sperren.

Ein voller Erfolg

Das Konzept „Digitale Bildung neu denken“ ist an der Freien Schule Leipzig aufgegangen. Am 16. April müssen sich die Schüler wieder von ihren Tablets trennen. Diese werden dann an einer anderen Schule zum Einsatz kommen. Übrigens sind bei dem sechswöchigen Projekt keine Tablets zu Schaden gekommen. 

"Das kommt aufs Tablet" - ein Beitrag von Lisa Vordermeier
 

 

 

Kommentieren

Lisa Vordermeier
16.04.2014 - 13:57
  Wissen