Leibniz-Institut

Beschleunigte Teilchen für Leipzig

Am Mittwoch wird im Leibniz-Institut für Oberflächenmodifikation in Leipzig ein neues Hightech-Labor in Betrieb genommen – mit einem Gerät, das weltweit nahezu einzigartig ist.
Der Elektronenbeschleuniger ist das Herzstück des neuen Labors.

Das Herzstück des neuen Labors für Materialforschung ist ein Elektronenbeschleuniger – ein Instrument, mit dem Materialien von etwa zwei bis drei Zentimetern Dicke so bearbeitet werden können, dass sie neue Eigenschaften annehmen. So lassen sich beispielsweise Oberflächen von Möbeln robuster machen. 

Die rund vier Millionen Euro teure Anlage, die mit Bundes- und Landesmitteln finanziert wurde, sei weltweit fast einzigartig. In Deutschland gibt es nur etwa drei Firmen, die Elektronenbestrahlung durchführen – allerdings nur auf kommerzieller Basis und nicht zu Forschungszwecken.

Moderator Florian Zinner hat mit Dr. Wolfgang Knolle vom Leibniz-Institut für Oberflächenmodifikation über den neuen Teilchenbeschleuniger gesprochen: 

Moderator Florian Zinner im Gespräch mit Dr. Wolfgang Knolle vom Leibniz-Institut
 
 

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Pauline Bombeck
15.06.2015 - 18:57
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