Konzertbericht

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Die Post-Rock Band And So I Watch You From Afar (kurz ASIWYFA) spielten am 08.11. im Conne Island in Leipzig. Mit dabei hatten sie die Bands Fargo und Kid Dad.
Die Band steht auf der Bühne
And So I Watch You From Afar beginnen ihre Show

Erwartung

Vorab habe ich nicht nur die Alben der Band "And So I Watch You From Afar" wieder einmal durchgehört, sondern auch Aufnahmen von früheren Auftritten angesehen. Die Band besticht schon hier durch ihre außergewöhnlich aufwendigen Gitarrenrythmen und die wechselhafte Musik, die mit sehr wenig Gesang auskommt. Für mich gehören sie zu den interessantesten Vertretern des Post-Rock und ich bin durchaus gespannt, wie sie ihre Musik live transportieren. Außerdem habe ich wie immer, diesen einen Song, der für mich einfach laufen muss. Dieses Mal bin ich ziemlich sicher, dass er laufen wird, da "Big Thinks Do Remarkable" zu den bekanntesten Songs der Band gehört.

 

Auftakt zur Show

Die Band Kid Dad auf der Bühne des Conne Island
 

Das Island ist bereits zur ersten Band, Fargo, gut gefüllt und die prototypischen Post-Rocker verdienen das Publikum auch. Es folgen Kid Dad, die alterstechnisch weniger nach Dads aussehen, dafür aber eine verblüffende Show abliefern. Die Musik wechselt zwischen klassischen Post-Rock Elementen und überraschenden und innovativen Songs. Ganz besonders bestechend ist der letzte Song, mit dem Kid Dad ihre Show beenden. Ich mache mir eine mentale Notiz, die Band im Auge zu behalten. 

 

Gar Nicht Mal So Weit Weg...

sind dann "And So I Watch You From Afar" auf der Bühne. Die vier Jungs beginnen ihre Show mit einer kurzen Begrüßung und dem Kommentar, dass es Mittwoch sei, und manche das ja als die Mitte der Woche bezeichnen würden- diese Bezeichnung wäre aber falsch. Nach dieser kurzen Aufklärung widmen sie sich ganz ihrer Musik; und die überzeugt.
ASIWYFA lassen ihre Songs oftmals nahtlos ineinander übergehen, damit wird die Show zu einem großen Ganzen. Das passt nicht nur sehr gut zu ihrem Musikstil, es zieht die Zuhörer auch sehr viel stärker in die Klangwelt, die sie mit ihren Songs schaffen. Dem gründlichen Hörer fällt womöglich trotzdem auf, dass die Band gelegentliche Variationen ihrer Songs spielt. Sie ändern einige Male die Tonlagen. Dadurch stellt sich der Eindruck ein, dass die live Versionen, die hier zu hören sind, nochmal etwas ganz besonderes, vielleicht sogar einmaliges sind.  

And So I Watch You From Afar, Conne Island

Nach etwas über einer Stunde gehen ASIWYFA dann von der Bühne. Sie lassen sich allerdings nicht lange um ihre Rückkehr bitten und spielen noch drei weitere Songs als Zugaben. Die zweite ist "Big Thinks Do Remarkable", der zwischen den vielen doch etwas düster anmutenden Songs der Band besonders heraussticht mit seiner fröhlich beschwingten Melodie. Doch auch der letzte Song bietet noch einmal alles. Zum Ende rastet die Band völlig aus und spielt dem Publikum perfekt abgestimmten, eindrucksvollen Krach entgegen. Sie vereinnahmen das Publikum völlig und während der Show wird ausgelassen mitgetanzt und es entsteht sogar ein kleiner Moshpit. Bis zum Ende hält die Band dabei konstant die Energie der Show aufrecht, sodass man danach das Gefühl hat, erstmal eine kleine Pause zu brauchen. Unbeeindruckt geht augenscheinlich niemand aus diesem Konzert - ich bin es zumindest nicht.

 

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