Regionalpolitik

Arbeitsfreie Behördentage?

SPD-Politikerin Petra Köpping, sächsische Staatsministern für Gleichstellung und Integration, fordert sogenannte Behördentage für Arbeitnehmende. Die Idee ist nicht neu.
Arbeitnehmende sollen die Möglichkeit bekommen, sich pro Jahr bis zu fünf Tage voll bezahlt freinehmen zu können.
Arbeitnehmende sollen die Möglichkeit bekommen, sich pro Jahr bis zu fünf Tage voll bezahlt freinehmen zu können.

Einen arbeitsfreien Tag in der Woche, den sogenannten Waschtag, gab es es schon zur Zeit des Nationalismus und auch später in der DDR. Dieser Tag sollte vollzeitarbeitenden Frauen Zeit geben, sich um Dinge zu kümmern, für die sie sonst keine Zeit nach der Arbeit hatten, aber die dringend getan werden mussten. Seit der Fünftagewoche wurde dieser Tag dann überflüssig. 

Petra Köpping fordert Wiedereinführung

Für alle Vollzeitenarbeitende sollen nun fünf Tage im Jahr zur Verfügung stehen, die für Behördengänge oder Arztbesuche genutzt werden können. Diese Tage sollen dann vom Arbeitgebenden bezahlt werden. Anders als in der DDR, soll die Regelung, die Köpping vorschlägt, für Frauen und Männer gelten.

 

mephisto 97.6 Redakteurin Elisabeth Blümel hat sich mit dem Thema näher auseinandergesetzt. Den Beitrag finden Sie hier zum Nachhören:

Ein Beitrag von Elisabeth Blümel über die Haushaltstage für Sachsen
Haushaltstage für Sachsen
 

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Elisabeth Blümel
24.09.2018 - 19:52