Abwehrzentrum

Ab Oktober gegen Terrorismus

Ab dem 1. Oktober beginnt die Arbeit im Operativen Abwehrzentrum für Terrorismus und Extremismus. Das Zentrum bekommt Unterstützung aus Dresden und soll Pannen wie im Fall al-Bakr verhindern.
Polizeiautos auf dem Augustusplatz
DIe sächsische Polizei bekommt im Kampf gegen politisch-motivierte Kriminalität Unterstützung von einem Abwehrzentrum.

Am Dienstag gaben Innenminister Markus Ulbig und der zukünftige Leiter des Abwehrzentrums Petric Kleine eine Pressekonferenz, um über den aktuellen Vorbereitungsstand und die künftige Arbeit im Abwehrzentrum zu informieren. Bisher war das Operative Abwehrzentrum (OAZ) in Leipzig hauptsächlich für die Extremismusbekämpfung zuständig. Ab 1. Oktober bekommt es Unterstützung vom "Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum" (PTAZ) des Landeskriminalamtes.

mephisto 97.6-Redakteurin Anneke Elsner mit Hintergründen und weiteren Informationen zu dem Operativen Abwehrzentrum in Leipzig:

Ein Beitrag von mephisto 97.6 Redakteurin Anneke Elsner.
2609 Abwehrzentrum

Was genau ist geplant?

Zunächst soll das Operative Abwehrzentrum erweitert werden. Zu den 130 Mitarbeitern des OAZ kommen noch 90 Leute dazu. Diese setzen ihren Fokus vor allem auf den Schutz des Staates. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) betonte in der Pressekonferenz, dass sich die Sicherheitslage gravierend geändert hätte. Der Sicherheitspolitische Sprecher der Linken, Enrico Stange, begrüßte die Zusammenarbeit. Durch die Anbindung könne man dem künftigen Personalmangel bei der Polizei entgegenwirken. Sowohl er als auch die Vertreter des sächsischen Innenministeriums hoffen, dass die engere Zusammenarbeit wieder für mehr Sicherheit in Sachsen sorgen wird.

 

Kommentieren