Jahrestag

60 Jahre Deutschland und die NATO

Was hat sich in 60 Jahren verändert? Ein Interview mit Prof. Garrett zum aktuellen Kurs der NATO.
Professor Crister Garrett

Es ist ein hartes Stück Arbeit, eine Beziehung 60 Jahre aufrechtzuerhalten. Es gibt viele Konflikte zu überwinden, Probleme zu lösen und Kompromisse zu schließen.

Doch nicht nur Angelegenheiten in der Beziehung gilt es zu regeln, denn auch von der Außenwelt werden Beziehungen auf eine harte Probe gestellt.

So gesehen feiern heute Deutschland und die NATO diamantene Hochzeit, denn vor 60 Jahren ist die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der NATO geworden. Doch seitdem hat sich vieles geändert, denn die Grenze zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten und den Staaten des Warschauer Pakts verläuft schon längst nicht mehr durch Deutschland. Heute ist Deutschland vereinigt und die Sowjet Union gibt es nicht mehr. Doch das stellt uns vor die Frage, welchen Platz die NATO heute einnimmt. Ist die NATO wirklich nur noch ein Überbleibsel des Kalten Krieges?

Die Abkürzung NATO steht für North Atlantic Treaty Organization - zu Deutsch - Organisation des Nordatlantikvertrags. Diese Organisation wurde ursprünglich zum gegenseitigen Schutz gegen die Länder des Warschauer Pakts gegründet. Im Jahre 1949 nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, trat die BRD der Organisation erst 1955 bei. Heute umfasst die NATO 28 Staaten europäische und Nordamerikanische Staaten. Diese Mitgliedschaft ist vor allem für Staaten, die ehemals dem Warschauer Pakt angehörten, bedeutend.

Über die aktuelle Situation äußerte sich Professor Crister S. Garrett von der Fakultät für Amerikanistik der Uni Leipzig.

 

 

Redakteurin Sophie Schröder im Gespräch mit Prof. Crister Garrett
0505 NATO

 

 

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