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Montag, 05. November 2018

Mo 05.11.

Waffenverbotszone in Eisenbahnstraße eingerichtet

Im Umkreis der Eisenbahnstraße ist die erste sächsische Waffenverbotszone eingerichtet worden. Das teilte das sächsische Innenministerium mit. Mit der Waffenverbotszone soll die allgemeine Sicherheit im Viertel verbessert werden. In einem halben Quadratkilometer großen Gebiet um die Eisenbahnstraße sind Waffen oder gefährliche Gegenstände wie Messer oder Pfefferspray verboten. Bürgerinnen und Bürger erkennen die Waffenverbotszone durch entsprechende Hinweisschilder. Passanten können in diesem Bereich jederzeit und ohne Verdacht von der Polizei kontrolliert werden. Die Polizei registriert jährlich 600 Straftaten in der Eisenbahnstraße, darunter auch Tötungsdelikte und Körperverletzungen.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 18:19
Sächsische Gewässer bundesweit am schlechtesten

Die Qualität von sächsischen Gewässern ist im bundesweiten Vergleich am schlechtesten. Das hat eine Studie der Umweltorganisation WWF ergeben. Das Hauptproblem für die schlechte Qualität sei dabei der hohe Stickstoffgehalt des Wassers. Dieser stamme zum größten Teil aus der landwirtschaftlichen Düngung. Gewässer in Bayern haben bundesweit die beste Qualität.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 18:19
Sachsen zusammen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen gegen Rechtsextremismus

Sachsen will im Kampf gegen Rechtsextremismus stärker mit Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammenarbeiten. Darauf verständigten sich die Innenminister der drei Bundesländer. Im Rahmen der in Leipzig stattfindenden Sicherheitskonferenz wurde ein Maßnahmenkatalog gegen Rechtextremismus erarbeitet. So sollen zum Beispiel muslim- und fremdenfeindliche Netzwerke vom Verfassungsschutz überwacht werden. Auslöser für diese Kooperation sind die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz Ende August dieses Jahres.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 18:18
Neubau für die 31. Grundschule in Probstheida beginnt

Der Neubau für die 31. Grundschule in Probstheida hat begonnen. Wie die Stadt mitteilte, erhält die Grundschule damit ein modernes, barrierefreies Gebäude. Sobald die Bauarbeiten beendet sind, gibt es pro Jahrgangsstufe vier Klassenverbände. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens liegen bei etwa 17 Millionen Euro. Der Spatenstich wurde vom sächsischen Staatsminister Sebastian Gemkow begleitet.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 18:17
Wieder mehr Besucher beim DOK-Festival

Das Dokumentarfilmfestival DOK hat dieses Jahr wieder mehr Besucher verzeichnet. Wie die Veranstalter mitteilten, haben das einwöchige Festival etwa 47.000 Menschen besucht. Das seien 2000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr. Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm fand zum 61. Mal statt. Es stand unter dem Motto "Fordert das Unmögliche!" statt.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 18:15
Wirbel um DOK-Filmpreis

Das DOK-Filmfestival ist gestern zu Ende gegangen. Nun sorgt der Gewinnerfilm im Hauptwettbewerb "Lord of the Toys" für viel Wirbel. Das Aktionsbündnis "Leipzig nimmt Platz" hat sich gestern Abend in einem offenen Brief bei der Festival-Leitung beschwert. "Lord of the Toys" - ein Film über Youtuber aus Dresden, der für Diskussionen sorgt. Er porträtiert Youtuber aus Dresden, die sich in ihren Videos sexistisch, rassistisch und antisemitisch äußern. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit den Worten: Mit seinen präzisen Beobachtungen lege der Dokumentarfilm eine Jugendkultur und deren erschreckende Sprache offen. Linke Gruppen kritisierten dagegen die Entscheidung des DOKs den Film ins Programm zu nehmen. Der Protagonist Max Herzberg soll Verbindungen zur rechtsextremen Gruppe Identitäre Bewegung haben. Außerdem gab er immer wieder Neonaziparolen von sich. Das Aktionsbündnis Leipzig nimmt Platz warnt vor dem Film. Er relativiere menschenfeindliche Einstellungen.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 11:53
Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße

Ab heute gilt eine Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße. Das Mitführen von gefährlichen Gegenständen ist damit untersagt. Wer mit einer Waffe in der Verbotszone kontrolliert wird, muss mit einem Bußgeld von bis 1000 Euro rechnen. Als Waffe gelten alle Gegenstände, mit denen ein Mensch verletzt werden könnte. Neben Messern, Pistolen und Schlagstöcken also auch Gegenstände wie Hammer oder Scheren. Die Waffenverbotszone umfasst insgesamt einen Kilometer rundum die Eisenbahnstraße. Inbegriffen sind zwei Parallelstraße nördlich der Eisenbahnstraße sowie der Stadtteilpark Rabet.

Veröffentlicht: 05.11.2018 - 11:44  |  Aktualisiert: 05.11.2018 - 11:45

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