Literaturrezension "Wenn Kinder töten"

True Crime im Buchformat

Kinder sind der Inbegriff der Unschuld. Umso mehr schockiert es, wenn sie Verbrechen, oder sogar Morde begehen. Von solchen Fällen handelt das neue Buch von Stephan Harbort.
Mädchen schwarz weiß
Kinder sind für die meisten Menschen der Inbegriff der Unschuld.

Der Krimi ist ein beliebtes Literaturformat. Viele Menschen lesen auch gern Geschichten, die auf wahren Begebenheiten oder sogar Verbrechen beruhen. Es stößt einerseits ab und fasziniert gleichzeitig, dass ein grausamer Mord wirklich so – oder so ähnlich – passiert ist und nicht nur der Fantasie der Autorenschaft entspringt. Besondere Spannung entsteht, wenn etwas an den Verbrechen untypisch ist. Wenn sie zum Beispiel von jemandem verübt werden, von dem man das gar nicht erwartet. Etwa von Kindern. Genau darum geht es in dem neuen Buch von Stephan Harbort, "Wenn Kinder töten".

Der Autor berichtet über sieben Fälle, in denen Kinder und Jugendliche zu Mörderinnen und Mördern wurden. Was ist passiert? Wie konnte es dazu kommen? Und wie ging das Leben der Täterinnen und Täter danach weiter? Diesen Fragen geht Stephan Harbort nach. Die Erzählungen erinnern dabei an True-Crime-Serien, wie man sie von Netflix kennt. Dem Anspruch der wissenschaftlichen "Aufklärung", den sich der Autor durch Untertitel  "Wahre Verbrechen. Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf" und Vor- und Nachwort stellt, wird er jedoch nicht gerecht.

 

Redakteurin Georgia Dreßler hat "Wenn Kinder töten" gelesen:

"Wenn Kinder töten" von Stephan Harbort - eine Literaturrezension von Georgia Dreßler
Rezension "Wenn Kinder töten"

 

 

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Erschienen ist das Buch im Droemer Verlag. Es ist 272 Seiten lang und kostet 9,99 Euro.

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